Heilbronn: Tötungsverdacht nach Leichenfund - Vermisste 29-Jährige ist tot
- Eine vermisste 29-Jährige aus Heilbronn wurde tot in der schwedischen Region Kalmar gefunden. Die Ermittler gehen von einem Tötungsdelikt aus, der 33-jährige Lebensgefährte sitzt in Untersuchungshaft.
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Heilbronn. Am Mittwoch, 19. August, haben die Staatsanwaltschaft Karlsruhe und das Polizeipräsidium Heilbronn um 14.16 Uhr mitgeteilt, dass eine seit Sonntag, 26. Juli, vermisste 29-Jährige aus Heilbronn tot in Schweden aufgefunden wurde.
Nach Angaben des Polizeipräsidiums Heilbronn besteht der Verdacht, dass die Frau Opfer eines Gewaltverbrechens wurde. Die Mutter des Opfers hatte ihre Tochter als vermisst gemeldet. Danach übernahm die Kriminalpolizeidirektion Heilbronn die Ermittlungen. Dabei wurde bekannt, dass sich die 29-Jährige im Juli mit ihrem Lebensgefährten im Urlaub in Schweden aufgehalten haben soll, dort in der Region Kalmar. Die deutschen Ermittler kontaktierten daraufhin die schwedischen Behörden.
Am Freitag, 7. August, wurde in der schwedischen Region Kalmar die Leiche einer Frau gefunden. Es gab Hinweise darauf, dass sie gewaltsam getötet wurde. Deshalb eröffnete die schwedische Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren wegen eines Tötungsdelikts. Durch intensive Ermittlungen und Abstimmungen ergaben sich Hinweise auf eine Beteiligung des Lebensgefährten der Toten. Der 33-Jährige steht unter dringendem Tatverdacht. Am Freitag, 14. August, erließen die schwedischen Behörden einen europäischen Haftbefehl gegen ihn. Durch sofortige Fahndungsmaßnahmen wurde der Mann noch am selben Tag nahe seinem Wohnort im Landkreis Karlsruhe festgenommen. Er sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Die Tote wurde zweifelsfrei als die vermisste 29-Jährige identifiziert. Die weiteren Ermittlungen, auch durch die schwedische Kriminalpolizei, dauern an.
Autor:Anouar Touir aus Ludwigshafen |