Haftbefehl bei Offenburg beantragt: Bahnmitarbeiter schwer verletzt
- Der Zug soll mit 120 km/h unterwegs gewesen sein.
- Foto: Melanie Keul/EinsatzReport24 /dpa
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Offenburg. Für Bahnreisende auf der Strecke im Südwesten rückt nach der Attacke auf einen Sicherheitsmitarbeiter die Frage nach den Ermittlungen in den Mittelpunkt: Nach dem Sturz eines 26-Jährigen aus einem fahrenden Regionalzug hat die Staatsanwaltschaft Haftbefehl gegen einen 36 Jahre alten Beschuldigten beantragt.
Nach bisherigen Angaben soll der Mann bei einer Ticketkontrolle in eine gewaltsame Auseinandersetzung mit dem Bahnmitarbeiter geraten sein. Welche Straftat ihm im Haftbefehlsantrag konkret vorgeworfen wird, blieb zunächst offen. Im Raum stehen nach früheren Angaben der Staatsanwaltschaft ein versuchtes Tötungsdelikt oder gefährliche Körperverletzung.
Sturz aus Regionalzug bei Offenburg
Der Regionalzug war am Freitagabend, 17. Juli, von Offenburg in Richtung Karlsruhe unterwegs. Nach Angaben der Ermittler fuhr der Zug mit 120 km/h, als der 26 Jahre alte Sicherheitsmann während des Streits heftig gegen eine Tür und anschließend aus dem Zug fiel.
Der Mann erlitt schwerste Verletzungen und befindet sich weiterhin in kritischem Zustand. Unklar ist nach aktuellem Stand, warum sich die Tür öffnete.
Ermittlungen laufen weiter
Die Staatsanwaltschaft machte zunächst keine weiteren Angaben dazu, wann über den beantragten Haftbefehl entschieden wird. Auch zu den genauen Abläufen im Zug und zu möglichen technischen Ursachen für die geöffnete Tür wird weiter ermittelt. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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