Großübung bei Bad Sobernheim: Rettungskräfte proben Anschlag
- Rund 130 Menschen waren beteiligt
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Bad Sobernheim. Großeinsatzlagen mit vielen Verletzten gehören zu den schwierigsten Situationen für Rettungskräfte. Auf einem ehemaligen Kasernengelände in Bad Sobernheim im Kreis Bad Kreuznach haben Einsatzkräfte deshalb den Ernstfall trainiert.
Rund 130 Beteiligte nahmen an der Abschlussübung für angehende Notfallsanitäter teil. Ziel war ein möglichst realistisches Szenario mit mehreren Bedrohungslagen und enger Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst und Polizei.
Mehrere Gefahrenszenarien simuliert
Im Mittelpunkt standen Lagen, bei denen schnelle Entscheidungen und abgestimmtes Handeln notwendig sind. Geprobt wurden unter anderem:
- Ein Angriff, bei dem ein Auto in eine Menschenmenge fährt.
- Ein sogenannter „Second Strike“. Dabei greift ein Täter die bereits eingesetzten Rettungskräfte an.
- Eine Schlägerei bei einer Party, bei der sich später ein Attentäter im Gebäude herausstellt.
Während der Übung mussten die Einsatzkräfte Verletzte versorgen, Gefahren erkennen und gleichzeitig ihre eigene Sicherheit im Blick behalten.
Zusammenarbeit von Rettungsdienst und Polizei
Beteiligt waren unter anderem der Kreisverband Bad Kreuznach des Deutschen Roten Kreuzes sowie weitere Rettungsorganisationen. Auch Einheiten der Landespolizei und der Bundespolizei nahmen an dem Training teil.
Solche Übungen sollen Abläufe verbessern und Einsatzkräfte auf komplexe Lagen vorbereiten. Besonders bei Anschlags- oder Amokszenarien kommt es auf schnelle Koordination zwischen medizinischer Hilfe und Polizei an. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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