Großrazzia im Kreis Ahrweiler und Mayen-Koblenz gegen Neonazi-Gruppen
- In Rheinland-Pfalz wurde in den Kreisen Ahrweiler und Mayen-Koblenz durchsucht. (Symbolbild)
- Foto: Christoph Schmidt/dpa
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Kreis Ahrweiler/Mayen-Koblenz. Eine groß angelegte Razzia gegen mutmaßliche Rechtsextremisten hat auch Wohnungen und Gebäude in den Kreisen Ahrweiler und Mayen Koblenz ins Visier der Ermittler gebracht.
Nach Angaben der Generalbundesanwaltschaft durchsuchten rund 600 Einsatzkräfte bundesweit etwa 50 Wohnungen und andere Objekte. Die Maßnahmen richteten sich gegen insgesamt 36 Beschuldigte. Sie stehen im Verdacht, eine kriminelle Vereinigung gebildet zu haben oder Mitglied darin zu sein.
Ermittlungen gegen zwei rechtsextreme Gruppen
Im Fokus der Ermittler stehen die Gruppierungen „Jung und Stark“ sowie „Deutsche Jugend voran“. Beide sollen nach Angaben der Bundesanwaltschaft seit Mitte 2024 bestehen. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Gruppen dem rechtsextremistischen Spektrum zuzuordnen sind.
Die Durchsuchungen fanden gleichzeitig in insgesamt zwölf Bundesländern statt. Auch Objekte in den Kreisen Ahrweiler und Mayen Koblenz wurden dabei kontrolliert.
Keine Festnahmen bei der Aktion
Trotz des groß angelegten Einsatzes kam es zunächst zu keinen Festnahmen. Die Ermittler werten nun sichergestellte Beweismittel aus, um den Verdacht gegen die Beschuldigten weiter zu prüfen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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