Großer Drogenfund in Luxemburg: Zoll entdeckt 90 Kilo Meth
- Bei einer Kontrolle im Frachtzentrum des Flughafens Luxemburg fanden Zöllner rund 90 Kilo Methamphetamin. (Symbolbild)
- Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa
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Luxemburg. Ein großer Drogenschmuggel ist am Flughafen Luxemburg aufgeflogen. Zollbeamte entdeckten dort rund 90 Kilogramm Methamphetamin, versteckt in einem Backofen.
Die synthetische Droge wurde bei einer gezielten Kontrolle im Frachtzentrum des Flughafens entdeckt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft stammte die Lieferung aus Südamerika und sollte über Luxemburg in ein anderes Land weitertransportiert werden.
Der geschätzte Wiederverkaufswert der sichergestellten Drogen liegt bei mehr als einer Million Euro. Die Beamten beschlagnahmten die gesamte Lieferung.
Die mutmaßlichen Täter hatten das Methamphetamin im Inneren eines Backofens versteckt. Zusätzlich waren die Betäubungsmittel in Kassetten verpackt, die angeblich dem Schutz während des Transports dienen sollten. Die Zollbeamten erkannten jedoch die ungewöhnliche Konstruktion und kontrollierten die Fracht genauer.
Ermittlungen laufen
Der Fund wurde nach Angaben der Behörden am Donnerstag, 23. April, gemacht. Die Staatsanwaltschaft leitete anschließend umfangreiche Ermittlungen ein. Ziel ist es, die genauen Umstände der Einfuhr zu klären und beteiligte Personen zu identifizieren.
Luxemburg gilt als wichtiger internationaler Logistikstandort. Deshalb versuchen die Ermittler nun auch, die gesamte Transportkette der beschlagnahmten Drogen nachzuvollziehen.
Methamphetamin gehört zu den gefährlichsten synthetischen Drogen. Auf dem Schwarzmarkt wird die Substanz häufig als kristalline Droge unter dem Namen „Crystal Meth“ gehandelt. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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