Großeinsatz bei Schramberg: Waldbrand breitet sich aus
- Die Feuerwehr nutzt auch Wasser aus einem Freibad bei den Löscharbeiten.
- Foto: Christian Klemm/dpa
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Schramberg. Wegen des Waldbrands müssen Menschen in Schramberg-Tal, Sulgen, Tennenbronn und Lauterbach vorsorglich Fenster und Türen geschlossen halten sowie Klima- und Lüftungsanlagen abschalten. Das Feuer in einem steilen Waldstück bei Schramberg im Landkreis Rottweil ist nach Angaben der Feuerwehr nur schwer zu löschen.
Die Einsatzkräfte könnten nicht näher an die Brandherde heranrücken, weil das Gelände das nicht zulasse, teilte der Landkreis mit. Die Sicherheit der Feuerwehrleute gehe vor. Nach Feuerwehrangaben sind derzeit 250 Einsatzkräfte vor Ort.
Feuer breitet sich auf bis zu zwölf Hektar aus
In Richtung Lauterbach gibt es laut Feuerwehr inzwischen eine „statische Flanke“, an der sich das Feuer nicht weiter bewegt. In Richtung Tennenbronn und Richtung Schramberg seien die Ränder dagegen weiter dynamisch.
Das Feuer hatte sich in der Nacht zum Montag, 17. August, deutlich ausgebreitet. Nach Angaben der Polizei brennen inzwischen rund zehn bis zwölf Hektar Waldfläche. Das entspricht etwa 14 Fußballfeldern. Am Sonntagabend, 16. August, hatten zunächst noch etwa zwei Hektar in Flammen gestanden.
Löschwasser kommt auch aus dem Freibad
Zahlreiche Landwirte unterstützen die Löscharbeiten mit Gülle- und Wasserfässern. Um die Wasserversorgung in Schramberg-Stadt weiterhin sicherzustellen, kann nach Angaben des Landkreises nur begrenzt Wasser aus dem Trinkwassernetz entnommen werden.
Wasser für die Löscharbeiten kommt deshalb auch aus einem Löschteich und aus dem Freibad im Stadtteil Tennenbronn. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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