Großeinsatz am Rotenfels: Waldbrand-Lage stabilisiert sich

Noch immer sind zahlreiche Feuerwehrleute in dem Gebiet im Einsatz.  | Foto: Kevin Schößler/dpa
  • Noch immer sind zahlreiche Feuerwehrleute in dem Gebiet im Einsatz.
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Landkreis Bad Kreuznach. Für Anwohner rund um den Rotenfels bleibt das Waldgebiet weiter abgesperrt, auch wenn sich die Lage beim Waldbrand am Dienstag stabilisiert hat.

Am vierten Tag des Großeinsatzes gibt es nach Angaben der Kreisverwaltung praktisch keine offenen Flammen mehr. In einem Teil des teils mit Munition belasteten Sperrgebiets gehen Feuerwehrleute inzwischen direkt gegen den Brand vor. In anderen Abschnitten ist weiter ein Löschroboter im Einsatz.

Ein Feuerwehrmann wurde verletzt und liegt im Krankenhaus. Die am Wochenende geräumten Bewohnerinnen und Bewohner von Traisen konnten nach Angaben des Kreises problemlos zurückkehren. Das Waldgebiet bleibt jedoch wegen vorhandener Glutnester abgesperrt.

Löscharbeiten in mehreren Abschnitten

Das Gelände wurde laut Kreisverwaltung in mehrere Bereiche eingeteilt. Nahe Traisen bekämpfen Einsatzkräfte den Brand inzwischen aktiv. Dort habe es seit längerer Zeit keine Knallgeräusche mehr gegeben. Nach Einschätzung vor Ort dürfte die im Boden befindliche Munition in diesem Abschnitt bereits abgebrannt sein.

In anderen Teilen des Areals kühlt ein Löschroboter den Boden weiter herunter. Der Roboter war am Montag, 29. Juni, im Landkreis Bad Kreuznach eingetroffen.

Hilfsbereitschaft und Versorgung der Einsatzkräfte

Seit Samstag, 27. Juni, arbeiten Beschäftigte der Kreisverwaltung nach Angaben des Kreises rund um die Uhr. Vor der Aufhebung der Räumung von Traisen organisierten sie demnach rund 150 Fahrten. So konnten Menschen kurzzeitig in ihre Häuser, um Dinge zu holen oder Haustiere zu versorgen.

Aus der Region habe es zudem viel Unterstützung gegeben. Angeboten wurden demnach unter anderem Ferienwohnungen für Betroffene sowie Plätze für Tiere.

Für die Versorgung der mehr als 600 Einsatzkräfte sind die DRK-Kreisverbände Bad Kreuznach und Alzey zuständig. Nach Angaben des DRK wurden bisher mehr als 7.000 Mahlzeiten ausgegeben und rund 2.000 Getränkekisten bereitgestellt. Mit geländegängigen Fahrzeugen bringen Helfer Essen und Getränke auch in schwer zugängliche Bereiche. dpa/red

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Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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