Große Suchaktion im Pfälzerwald: 83‑jähriger Wanderer gerettet
- Der 83-Jährige war beim Wandern im Pfälzerwald gestürzt. (Symbolbild)
- Foto: Uwe Anspach/dpa
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Pfälzerwald. Ein 83 Jahre alter Wanderer hat eine stundenlange Suchaktion im Grenzgebiet zwischen dem Pfälzerwald und dem französischen Roppeviller überlebt. Einsatzkräfte fanden den Mann in der Nacht zum Freitag, 22. Mai, in dichtem Unterholz. Er kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus.
Nach Angaben der Polizei war der Senior am Donnerstag, 21. Mai, von Roppeviller aus in Richtung der bekannten Altschlossfelsen unterwegs. In schwierigem Gelände stürzte er und zog sich eine Kopfverletzung zu. Trotz der Verletzung gelang es ihm noch, einen Notruf bei den französischen Behörden abzusetzen.
Daraufhin starteten deutsche und französische Rettungskräfte eine groß angelegte Suche. Beteiligt waren unter anderem Drohneneinheiten, Spezialhunde sowie ein Polizeihubschrauber.
Wildkamera liefert entscheidenden Hinweis
Den entscheidenden Hinweis lieferte eine Kombination aus Technik und Ortskenntnis. Gemeinsam mit der zuständigen Revierförsterin werteten Einsatzkräfte Aufnahmen einer Wildkamera aus. Darauf war der Wanderer an einem Hochsitz zu sehen.
Eine Wärmebilddrohne entdeckte anschließend einige hundert Meter entfernt eine Wärmesignatur im dichten Unterholz. Dort fanden die Rettungskräfte den Vermissten kurz nach Mitternacht. Der Mann wurde medizinisch versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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