Grenzkontrollen in Rheinland-Pfalz: 8.500 illegale Einreisen
- Seit mehr als zwei Jahren wird an den deutschen Landesgrenzen bei Einreisen wieder kontrolliert (Archivbild)
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Rheinland-Pfalz und Saarland. Bei Einreisen aus Frankreich, Luxemburg und Belgien nach Deutschland gelten weiterhin Grenzkontrollen. Seit ihrer Wiedereinführung vor rund zwei Jahren registrierte die Bundespolizei in den beiden Ländern gut 8.500 unerlaubte Einreisen.
Etwa 5.300 Menschen reisten laut Bundespolizei über die Grenze zu Frankreich ein. Knapp 2.700 kamen über Luxemburg, rund 550 über Belgien.
Viele Zurückweisungen an den Grenzen
Bis zum 30. September wiesen die Einsatzkräfte fast 4.000 Menschen nach Frankreich zurück. Rund 1.800 Personen wurden nach Luxemburg und 335 nach Belgien zurückgewiesen.
Bei den Kontrollen nahm die Bundespolizeiinspektion Trier nach eigenen Angaben 277 mutmaßliche Schleuser vorläufig fest. Außerdem trafen die Beamten 1.077 Menschen mit offenen Haftbefehlen an.
Kontrollen bleiben umstritten
Seit dem 16. September gelten bei Einreisen an allen deutschen Landesgrenzen wieder Kontrollen. Das Bundesinnenministerium ordnete sie an, um unerlaubte Einreisen stärker einzudämmen. Die Maßnahme wurde mehrfach verlängert und soll bis Mitte März weiterlaufen.
Im Schengen-Raum sind dauerhafte Grenzkontrollen grundsätzlich nicht vorgesehen. Besonders im Grenzgebiet zu Luxemburg gibt es auf beiden Seiten Kritik. Mehr als 50.000 deutsche Grenzgänger arbeiten in Luxemburg. [dpa/red]
Autor:dpa content aus Ludwigshafen |