Grausiger Fund bei Wenden: DNA-Gutachten bestätigt – gefundener Schädel gehört getöteter Frau

In diesem Waldstück wurde der Kopf der getöteten Frau gefunden. (Archivbild) | Foto: Berthold Stamm/dpa
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Wenden. Im aufsehenerregenden Tötungsfall einer 32 Jahre alten Frau aus Eritrea gibt es eine wichtige Bestätigung für die Ermittlungen. Ein im Sauerland entdeckter menschlicher Schädel gehört laut DNA-Gutachten zu der getöteten Frau.

Das Gutachten der Universitätsklinik Bonn ordnete den Fund eindeutig zu. Polizei und Staatsanwaltschaft teilten mit, dass der Schädel am Freitag, 11. April, bei einer Müllsammelaktion in einem Waldstück bei Wenden im Sauerland entdeckt worden war. Das Gebiet liegt nahe der Grenze von Nordrhein Westfalen zu Rheinland Pfalz.

Teilnehmer der Aktion fanden das stark verweste Leichenteil in einer Plastiktüte an einer Böschung und alarmierten die Polizei. Der Verwesungsprozess war bereits weit fortgeschritten.

Zusammenhang mit früheren Funden

Bereits Mitte November waren auf der Autobahn 45 im Kreis Olpe abgetrennte Frauenhände entdeckt worden. Fingerabdrücke ordneten Ermittler damals der 32 Jahre alten Frau zu.

Die Frau hatte zuletzt in einer Flüchtlingsunterkunft in Bonn gelebt. Ihr drei Monate altes Baby war unverletzt vor einem Kloster im hessischen Waldsolms gefunden worden. Anfang Dezember entdeckten Ermittler schließlich die Leiche der Frau in einem Wald bei Monreal in Rheinland Pfalz. Am Körper fehlten der Kopf und die Hände.

Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Der Fall löste in mehreren Bundesländern große Bestürzung aus. Tatverdächtig ist der 41 Jahre alte Lebensgefährte der Frau. Der Mann sitzt seit rund zwei Monaten in Deutschland in Untersuchungshaft. Zuvor war er aus Äthiopien ausgeliefert worden.

Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft hat sich der Verdächtige bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Wo und wie die Frau getötet wurde, ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. dpa/red

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Cornelia Bauer aus Speyer

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