Granatenfund in Beckingen: Häuser geräumt und Strom abgestellt
- Nach Polizeiangaben konnten die Bewohner nach rund dreieinhalb Stunden wieder in ihre Häuser zurückkehren. (Symbolbild)
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Beckingen. Anwohnerinnen und Anwohner in Beckingen-Honzrath mussten am 14. September mehrere Stunden ihre Häuser verlassen, nachdem auf einer Kanalbaustelle eine Granate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden war.
Nach Angaben der Polizei wurden Bewohner aus zwölf umliegenden Häusern in Sicherheit gebracht. Der Kampfmittelräumdienst der saarländischen Polizei untersuchte das Geschoss vor Ort. Die Granate hatte demnach ein Kaliber von 21 Zentimetern und war beschädigt.
Warum die Granate nicht abtransportiert wurde
Wegen der Beschädigung entschied der Kampfmittelräumdienst, die Granate nicht zu bewegen. Sie wurde nach Polizeiangaben gegen 21.45 Uhr kontrolliert gesprengt und damit unschädlich gemacht.
Für die Sprengung wurde die Stromversorgung in mehreren Straßenzügen von Honzrath und Haustadt zeitweise unterbrochen. Nach rund dreieinhalb Stunden konnten die Anwohnerinnen und Anwohner wieder in ihre Häuser zurückkehren. Auch die Stromversorgung wurde anschließend wieder hergestellt. dpa/red
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |