Gefährliche Fahrt in Stuttgart: Mann klammert sich an Zug
- Ein junger Mann ist in Stuttgart außen an einem Zug mitgefahren. (Symbolbild)
- Foto: Hendrik Schmidt/dpa
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Stuttgart. Eine lebensgefährliche Mitfahrt am Hauptbahnhof in Stuttgart hat am Samstagmorgen einen Polizeieinsatz ausgelöst. Ein 22 Jahre alter Mann hielt sich nach Angaben der Bundespolizei außen an einem Zug fest.
Er klammerte sich an einer Einstieghilfe im Bereich des Lokführers fest und fuhr so nach der Abfahrt außen am Zug mit. Ein Ersatzlokführer bemerkte den Mann kurz nach dem Start. Daraufhin stoppte der Lokführer den Zug und brachte den 22 Jährigen ins Innere.
An der nächsten Haltestelle kontrollierten alarmierte Bundespolizisten den Mann. Nach Angaben der Bundespolizei muss er nun mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige rechnen.
Warum das Mitfahren außen am Zug lebensgefährlich ist
Das sogenannte Bahnsurfen gilt als besonders riskant. Schon bei hoher Geschwindigkeit kann der Halt verloren gehen. Dann drohen Zusammenstöße mit Oberleitungsmasten, Schildern oder Bäumen.
Hinzu kommt die Gefahr durch die Oberleitung. Nach Angaben der Bundespolizei stehen Bahn Oberleitungen unter 15000 Volt. Bereits eine Annäherung kann einen lebensbedrohlichen Stromüberschlag auslösen, auch ohne direkte Berührung. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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