Festnahme nach Mordverdacht: Zivilfahnder greifen zu
- Zivilfahnder der Bundespolizei haben im Bremer Hauptbahnhof einen 41-Jährigen festgenommen. Gegen ihn lag ein Untersuchungshaftbefehl wegen versuchten Mordes und Brandstiftung vor.
- Foto: Michael/stock.adobe.com
- hochgeladen von Jens Vollmer
Bremen. Am Donnerstag, 27. August, haben Zivilfahnder der Bundespolizei gegen 13.55 Uhr im Bremer Hauptbahnhof einen 41-Jährigen festgenommen, der erst seit wenigen Stunden per Untersuchungshaftbefehl gesucht wurde.
Der Haftbefehl war am Mittwoch, 26. August, vom Amtsgericht Bremen erlassen worden. Dem Mann wird unter anderem versuchter Mord vorgeworfen, wie die Bundespolizeiinspektion Bremen berichtet. In einem Parzellengebiet in Findorff soll der 41-Jährige am Montag, 24. August, ein Kaisenhaus angezündet haben. Dabei soll er versucht haben, zwei Menschen zu töten, die sich in dem Gebäude aufhielten. Laut Bundespolizei soll ihm bekannt gewesen sein, dass die beiden Personen zur Tatzeit im Haus waren. Er soll Behälter mit brennbarer Flüssigkeit gegen die Hauswand geworfen und das Gebäude so in Brand gesetzt haben.
Die beiden Geschädigten konnten sich rechtzeitig aus dem brennenden Gebäude retten. Im Verlauf der Ermittlungen belasteten die beiden Frauen ihren 41-jährigen Bekannten. Am Donnerstagmorgen erhielten die Zivilfahnder Kenntnis von dem Untersuchungshaftbefehl. Nur wenige Stunden später erkannten sie den Gesuchten im Bremer Hauptbahnhof und nahmen ihn gemeinsam mit uniformierten Bundespolizisten fest. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kam der 41-Jährige in die Bremer Haftanstalt.
Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |