Explosion in Albstadt: Gasleck von 1960 als Ursache

Die Staatsanwaltschat schließt Fremdverschulden aus. (Archivfoto) | Foto: Holger Much/Stadtverwaltung Albstadt/dpa
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Albstadt. Nach der tödlichen Explosion eines Wohnhauses in Albstadt steht die mutmaßliche Ursache fest. Ermittler gehen davon aus, dass ein jahrzehntealtes Gasleck das Unglück am Samstag, 8. Februar, ausgelöst hat.

Bei der Detonation wurde das Gebäude massiv zerstört. Keller, Hochparterre und Garage wurden nahezu vollständig vernichtet. Das Haus stürzte anschließend ein. Drei Bewohner kamen ums Leben und konnten nur noch tot aus den Trümmern geborgen werden.

Gasleck geht wohl auf Bauarbeiten 1960 zurück

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Hechingen entstand der Schaden vermutlich bereits im Jahr 1960. Beim Ausheben eines Grabens für eine neu errichtete Garage soll damals die Schutzschicht der Gasleitung beschädigt worden sein. Möglich ist auch eine direkte Beschädigung der Leitung.

Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich durch Korrosion ein Leck. Dadurch trat über lange Zeit unbemerkt Gas aus dem Rohr aus.

Frost verhinderte Entweichen des Gases

Kurz vor der Explosion herrschte eine Frostperiode. Nach Einschätzung der Ermittler konnte das austretende Gas deshalb im Bereich der Garageneinfahrt nicht mehr entweichen. Stattdessen drang es über Garage und Keller in das Hausinnere ein.

Der genaue Ablauf der damaligen Beschädigung lässt sich heute nicht mehr vollständig rekonstruieren. Hinweise darauf, dass das Leck später entdeckt und nicht behoben wurde, fanden die Ermittler nicht. Auch Anhaltspunkte für mangelhafte Wartung oder unzureichende Kontrollen der Gasleitung liegen laut Staatsanwaltschaft nicht vor. dpa/red

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Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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