Evakuierung in Böblingen: IC nach Geruchsalarm geräumt
- Einsatzkräfte mit Atemschutz waren an dem Bahnhof aktiv.
- Foto: Dettenmeyer/SDMG/dpa
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Böblingen. Ein ungewöhnlicher Geruch hat am Dienstagabend den Bahnverkehr am Bahnhof Böblingen beeinträchtigt. Ein Intercity der Deutschen Bahn musste geräumt werden, nachdem der Verdacht auf eine ausgelaufene ätzende Flüssigkeit bestand.
Nach Angaben eines Polizeisprechers wurde die Bundespolizei kurz nach 17.40 Uhr informiert. Zwei Fahrgäste klagten über Atemwegsbeschwerden. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst rückten daraufhin zu einem größeren Einsatz am Bahnhof aus.
Zug auf der Gäubahn vollständig geräumt
Der Intercity war auf der Strecke von Stuttgart in Richtung Singen unterwegs. Einsatzkräfte ließen den Zug vollständig räumen. Zudem wurden die Bahnsteige 4 und 5 vorübergehend für den Zugverkehr gesperrt.
Im Anschluss untersuchte die Feuerwehr das betroffene Abteil mit Messgeräten. Diese reagierten positiv auf Ammoniak. Das bedeutet laut Feuerwehr jedoch noch nicht, dass tatsächlich Ammoniak ausgetreten war.
130 Passagiere im Zug
Die verdächtige Flüssigkeit wurde aufgenommen und sicher verpackt. Danach wurde der Zug gelüftet. Insgesamt befanden sich rund 130 Passagiere an Bord. Nach bisherigen Erkenntnissen blieb niemand verletzt.
Der Einsatz der Feuerwehr dauerte bis etwa 21 Uhr. Zuvor hatten auch die „Stuttgarter Zeitung“ und die „Stuttgarter Nachrichten“ über den Vorfall berichtet. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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