Ermittlungen im Ortenaukreis: Kripo prüft eine Serie von Waldbränden
- Über viele Stunden hinweg kämpften Einsatzkräfte gegen die Flammen.
- Foto: Christian Klemm/Blaulichtreport Rottweil/dpa
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Ortenaukreis. Nach mehreren Wald- und Vegetationsbränden ermittelt dort nun die Kriminalpolizei gebündelt. Hintergrund ist eine ungewöhnliche Häufung von Feuern am 11. August, die nach Einschätzung der Polizei womöglich nicht allein mit der Trockenheit zu erklären ist.
Gebrannt hatte es am Dienstag in Biberach, Zell am Harmersbach, Nordrach und Hausach. Konkrete Hinweise auf Brandstiftung gibt es nach Polizeiangaben bislang nicht. Wegen der auffälligen Zahl der Brände hat die Kripo die Ermittlungen dennoch übernommen.
Mehr Polizeistreifen in betroffenen Orten
In den kommenden Tagen sollen in den betroffenen Städten und Gemeinden verstärkt Streifen unterwegs sein. Die Ermittler bitten um Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen.
Lage inzwischen stabilisiert
Nach Angaben des Landratsamts Ortenaukreis ist die Brandentwicklung an allen Stellen eingedämmt. Besonders angespannt war die Lage in Zell am Harmersbach. Dort habe sich die Situation am Mittwochmorgen, 12. August, stabilisiert.
Rund 100 Einsatzkräfte sind aktuell noch mit Nachlöscharbeiten beschäftigt. Insgesamt waren laut Landratsamt etwa 600 Kräfte im Einsatz. Allein in Zell sind nach aktuellen Einschätzungen rund 20 Hektar betroffen. Das entspricht etwa 28 Fußballfeldern. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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