Entwarnung am Bodensee bei Konstanz: Ist doch niemand über Bord gegangen?
- Insgesamt waren demnach vor dem Fährhafen Konstanz-Staad neun Boote von DLRG, Feuerwehr und Wasserschutzpolizei beteiligt. (Archivbild)
- Foto: Silas Stein/dpa
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Konstanz. Für Fahrgäste und Anwohner rund um den Fährhafen Konstanz Staad gab es Entwarnung nach einem größeren Rettungseinsatz auf dem Bodensee. Nach rund zwei Stunden Suche stellte die Polizei fest, dass vermutlich niemand von einer Fähre über Bord gegangen ist.
Ausgelöst worden war der Einsatz am Sonntag, 31. Mai. Ein Mann meldete von einer Fähre auf der Strecke zwischen Meersburg und Konstanz, eine Person sei ins Wasser gefallen. Daraufhin rückten zahlreiche Rettungskräfte aus und suchten das Gebiet vor dem Fährhafen Konstanz Staad ab.
Beteiligt waren unter anderem:
- Boote von DLRG, Feuerwehr und Wasserschutzpolizei
- ein Polizeihubschrauber
- mehrere Drohnen
- ein Wasserspürhund
Polizei vermutet Wahrnehmungstäuschung
Nach Angaben des Polizeipräsidiums Einsatz in Göppingen gibt es jedoch keine Hinweise auf eine tatsächlich vermisste Person. Es gebe niemanden, auf den die gemeldete Beschreibung passe.
Der Hinweisgeber hatte nach Polizeiangaben auf der Fähre eine Frau an der Reling gesehen. Als er sich umdrehte, hörte er ein lautes Klatschen. Möglich sei, dass die Bugwelle der Fähre als Geräusch eines Sturzes ins Wasser wahrgenommen wurde.
Tauchroboter kontrolliert den Seegrund
Um letzte Zweifel auszuschließen, sollte zusätzlich ein Tauchroboter eingesetzt werden. Das Gerät tastet den Seegrund nach auffälligen Konturen ab. Die Maßnahme dient laut Polizei dazu, den Einsatz vollständig und sicher abzuschließen.
Nach aktuellem Stand gehen die Ermittler davon aus, dass es sich um eine Wahrnehmungstäuschung handelte und keine Person im Bodensee vermisst wird. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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