Bundesanwaltschaft Karlsruhe: Mann soll in Chats zu Mord und Brandstiftungen angestiftet haben
- Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen. (Archivbild)
- Foto: Christoph Schmidt/dpa
- hochgeladen von Cornelia Bauer
Karlsruhe. Aufrufe zu Straftaten in Chats können schwerwiegende Ermittlungen auslösen – in Karlsruhe liegt das Verfahren nun bei der Bundesanwaltschaft. Die Behörde hat den Fall nach eigenen Angaben von der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz übernommen.
Im Mittelpunkt steht ein deutscher Beschuldigter. Er soll nach Darstellung der Ermittler ein mutmaßlicher Rädelsführer von Online-Gruppierungen gewesen sein und über Chats andere Menschen zu Straftaten bewegt haben.
Schwere Vorwürfe gegen den Beschuldigten
Die Bundesanwaltschaft wirft dem Mann unter anderem Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung vor. Außerdem geht es um mutmaßliche Anstiftungen zu Mord und Brandstiftungen sowie zu Vergewaltigung und sexuellem Missbrauch eines Kindes.
Für Nutzerinnen und Nutzer zeigt der Fall, dass Ermittler auch digitale Gruppenstrukturen und Aufrufe in Chats strafrechtlich prüfen können. Weitere Einzelheiten zum Stand des Verfahrens nannte die Behörde in der Meldung nicht. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
|
| Cornelia Bauer auf Facebook | |