Brand in Grosselfingen: Spendenaktion hilft Geflügelhof
- Nach neuen Erkenntnissen verendeten bei dem Feuer etwa 400 Tiere.
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Grosselfingen. Wer den betroffenen Geflügelhof in Grosselfingen unterstützen will, kann sich an einer Spendenaktion im Netz beteiligen. Bei dem Feuer auf dem Hof im Zollernalbkreis verendeten nach jüngsten Angaben rund 400 Tiere. Bis zum Morgen waren auf der Plattform GoFundMe rund 31.500 Euro zusammengekommen. Das Spendenziel liegt bei 45.000 Euro. Die Brandursache ist weiter unklar.
Freund organisiert Hilfe für die Landwirte
Den Spendenaufruf hat ein Freund der betroffenen Landwirte organisiert, wie der SWR berichtet. „Was über Generationen aufgebaut wurde, ging in wenigen Minuten in Flammen auf“, schreibt Spendenorganisator Michael Pyka auf GoFundMe. Innerhalb kürzester Zeit hätten bei dem Brand das Futterlager und mehrere Ställe in Flammen gestanden.
Pyka beschreibt nicht nur den materiellen Schaden. Verloren gegangen seien auch Erinnerungen, Sicherheit und Alltag. Nach seinen Angaben starben mehr als 400 Tiere. Zudem seien Futtervorräte vernichtet worden, auch Maschinen und Gebäude wurden beschädigt.
Wofür das Geld eingesetzt werden soll
Mit den Spenden sollen nach Angaben des Organisators unter anderem die Versorgung der verbliebenen Tiere mit Futter und der Wiederaufbau des Hofes unterstützt werden. Als Ziel der Sammlung sind 45.000 Euro angegeben.
Beim Eintreffen der Rettungskräfte am 19. September standen laut Polizei bereits Teile des Hofes komplett in Flammen. In einer Halle befanden sich demnach teure landwirtschaftliche Maschinen. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Zwei Feuerwehrleute wurden laut Polizei leicht verletzt.
Ermittlungen zur Brandursache dauern an
Noch am 21. September brannten laut Polizei Strohballen. Sie müssten zunächst mit einem Bagger auseinandergezogen werden, sagte ein Polizeisprecher. Die Kriminaltechnik war am 21. September vor Ort, um zur Brandursache zu ermitteln. Bis Ergebnisse vorliegen, wird es nach Polizeiangaben noch dauern. In einer ersten Mitteilung hatte die Polizei von etwa 600 verendeten Gänsen und Hühnern berichtet. [dpa/red]
Autor:dpa content aus Ludwigshafen |