Anschlag in Göppingen gestoppt: Mann mit Sturmgewehr angeklagt
- Der Döner-Imbiss war bereits zuvor das Ziel eines Anschlags. (Symbolbild)
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Göppingen. Ein gestoppter mutmaßlicher Anschlagsplan auf einen Imbiss steht in Göppingen im Fokus der Ermittler. Ein 38 Jahre alter Mann soll mit einem vollautomatischen Sturmgewehr, einer weiteren Schusswaffe und 53 Patronen unterwegs zu dem Lokal gewesen sein, als er nach kurzer Flucht gefasst und festgenommen wurde.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ist gegen den Mann nun rund ein halbes Jahr nach dem Vorfall Anklage erhoben worden. Ihm werden unter anderem die Verabredung zum Mord vorgeworfen. Der Fahrer des Autos soll von den Plänen nichts gewusst haben. Bei einer Kontrolle versuchte er den Angaben zufolge noch zu flüchten, stieß auf der A6 aber gegen eine Leitplanke.
Waffen in Sporttasche entdeckt
Laut Anklage war der 38-Jährige im hessischen Weilburg in den Wagen gestiegen. In einer Sporttasche soll er ein vollautomatisches Sturmgewehr, eine halbautomatische Schusswaffe und insgesamt 53 Patronen verstaut haben. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Inhaber eines Dönerimbisses in Göppingen bei einem sogenannten Drive-by-Shooting aus einem fahrenden Auto heraus getötet werden sollte.
Der Beschuldigte hat sich laut Staatsanwaltschaft bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Er sitzt in Untersuchungshaft.
Imbissbetreiber schon zuvor Ziel von Schüssen
Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft war der Imbissinhaber bereits Ende Januar Ziel eines Angriffs. Damals soll auf den Mann geschossen worden sein. Ein Jugendlicher, der sich als privater Personenschützer im Imbiss aufgehalten haben soll, habe erfolglos zurückgeschossen. Gegen ihn ist bereits Anklage wegen des Verdachts des versuchten Totschlags erhoben worden. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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