Anklage nahe Illerkirchberg: Verdacht auf Rennen mit zwei Toten
- Das Amtsgericht muss entscheiden, ob es die Anklage zulässt. (Archivbild)
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Illerkirchberg. Nach dem tödlichen Unfall auf einer Landstraße bei Illerkirchberg rückt für Verkehrsteilnehmer in der Region die juristische Aufarbeitung in den Fokus: Die Staatsanwaltschaft Ulm hat den mutmaßlichen Fahrer wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens mit Todesfolge angeklagt.
Nach Angaben der Behörde droht dem Mann im Fall einer Verurteilung eine Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr bis zu zehn Jahren. Über die Zulassung der Anklage hat das Amtsgericht Ulm bislang noch nicht entschieden.
Unfall geschah im Juni des vergangenen Jahres
Bei dem Unfall im Juni hatte der damals 22 Jahre alte Autofahrer auf einer Landstraße eine 65 Jahre alte Radfahrerin erfasst. Anschließend prallte der Wagen gegen einen Hochspannungsmast. Die Frau starb noch am Unfallort. Ein 20 Jahre alter Mitfahrer erlag später in einer Klinik seinen Verletzungen.
Nach früheren Angaben der Polizei war der Fahrer zu schnell unterwegs. In einer Kurve habe er die Kontrolle über das Auto verloren. Vier Menschen waren in dem Wagen eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr mit schwerem Gerät befreit werden. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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