Angriffe auf Stromversorgung? Ermittler tauschen sich nach Brand in Reutlingen aus
- Die Behörden in Baden-Württemberg arbeiten laut LKA mit den anderen Dienststellen zusammen.
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Reutlingen. Für die Stromversorgung im Südwesten rücken mögliche Angriffe auf kritische Infrastruktur stärker in den Fokus: Nach dem Brand in einem Umspannwerk in Reutlingen stimmen sich Ermittler in mehreren Bundesländern ab.
Das baden-württembergische Landeskriminalamt steht nach eigenen Angaben mit den ermittelnden Dienststellen in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen im Austausch. Ziel sei es, neue Ermittlungsansätze zu gewinnen, sagte ein LKA-Sprecher auf Anfrage. Weitere Angaben machte er nicht.
40.000 Menschen waren zeitweise ohne Strom
Der Brand in Reutlingen hatte im Juni rund 7.600 Gebäude und etwa 40.000 Menschen vorübergehend von der Stromversorgung abgeschnitten. Die Ermittler gehen von Brandstiftung aus. Einen Tatverdächtigen gibt es bislang nicht.
Auch andere Länder melden Vorfälle
In Brandenburg wurden am 1. September an einem Umspannwerk Spreng- und Brandvorrichtungen entdeckt. Auch in Nordrhein-Westfalen gab es einen Vorfall im Zusammenhang mit kritischer Infrastruktur: In Bergheim bei Köln mussten nach einer Störung fünf Braunkohle-Kraftwerksblöcke vom Netz gehen.
Der Austausch zwischen den Behörden soll helfen, mögliche Zusammenhänge zu prüfen und Hinweise abzugleichen. Ob die Vorfälle miteinander verbunden sind, wurde nicht mitgeteilt. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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