Angriffe auf Polizei in Hessen: Poseck fordert Schutz
- Bei massiven Ausschreitungen während des Pokalspiels in Mannheim wurden nach Angaben der Polizei mehr als 30 Beamtinnen und Beamte verletzt.
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Schlüchtern. Wer im Notfall Hilfe braucht, ist auf sichere Einsatzkräfte angewiesen – in Hessen hat Innenminister Roman Poseck Gewalt gegen Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst erneut scharf verurteilt. Anlass sind auch die massiven Ausschreitungen beim Südwest-Derby zwischen Mannheim und dem 1. FC Kaiserslautern am 21. August, bei denen mehr als 30 Polizistinnen und Polizisten verletzt wurden.
Poseck: „Wir müssen die schützen, die uns schützen"
Bei einem Besuch der Polizeischau in Schlüchtern im Main-Kinzig-Kreis sagte der CDU-Politiker: „So darf es nicht weitergehen. Wir müssen die schützen, die uns schützen." Angriffe auf Menschen, die anderen helfen, seien absolut inakzeptabel.
Der Minister erinnerte zudem an den saarländischen Polizisten Simon Bohr, der vor einem Jahr bei einem Einsatz getötet wurde. Poseck sagte, dieses schreckliche Ereignis verdeutliche die Gefahren und Risiken des Polizeiberufs.
Mehr als 5.500 betroffene Einsatzkräfte in Hessen
Nach Angaben des Innenministeriums wurden im vergangenen Jahr in Hessen mehr als 5.500 Einsatzkräfte Opfer von Gewalt. Das sei ein neuer Höchststand.
Poseck machte deutlich, dass seine Kritik nicht nur Angriffe auf Polizistinnen und Polizisten umfasst. Sie gelte ebenso für Gewalt gegen Feuerwehrleute, Rettungskräfte und weitere Helferinnen und Helfer. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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