Angriff in NRW-Zug: GDL fordert härtere Strafen
- «Wir brauchen Entscheidungen der Justiz, wir brauchen Gesetzesänderungen und wir brauchen das Durchgriffsrecht», sagte der GDL-Bundesvorsitzende Mario Reiß im WDR. (Archivbild)
- Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa
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Nordrhein-Westfalen. Der Angriff auf Bahnpersonal rückt erneut die Sicherheit im Zugverkehr in den Fokus. Nach dem Sturz eines Sicherheitsmitarbeiters aus einem fahrenden Regionalzug fordert die GDL in Nordrhein-Westfalen härtere rechtliche Konsequenzen.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war ein 26 Jahre alter Sicherheitsmitarbeiter nach einem Streit um eine Ticketkontrolle bei voller Fahrt aus einer sich öffnenden Tür gefallen. Der Mann wurde schwerst verletzt. Ein 36 Jahre alter Fahrgast wurde vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.
GDL verlangt schärfere Folgen bei Angriffen
Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer, Mario Reiß, verlangte im WDR Entscheidungen der Justiz, Gesetzesänderungen und ein Durchgriffsrecht. Es müsse jedem Menschen in Deutschland klar sein, dass Angriffe auf Beschäftigte geahndet würden und abschreckende Folgen hätten.
Nach Einschätzung der GDL hat die Eskalation in Zügen inzwischen eine gewaltige Dimension erreicht. Viele Beschäftigte gingen mit Angst zur Arbeit.
Fall weckt Debatte über Schutz im Bahnalltag
Der Fall lenkt den Blick auf die Belastung von Sicherheitskräften und anderen Bahnmitarbeitern bei Kontrollen und Einsätzen im Regionalverkehr. Welche rechtlichen Konsequenzen der aktuelle Vorfall haben wird, ist noch offen. Zunächst laufen die Ermittlungen weiter. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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