Angriff auf Zweijährigen in Rastatt: Staatsschutz prüft mögliches fremdenfeindliches Motiv
- Der Vorfall ereignete sich in Rastatt. (Symbolfoto)
- Foto: Uli Deck/dpa
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Rastatt. Nach dem Angriff auf einen Zweijährigen in der Rastatter Innenstadt ermittelt der Staatsschutz, weil auch ein mögliches fremdenfeindliches Motiv geprüft wird.
Nach Angaben der Polizei soll ein bislang gesuchter Mann das Kind am Mittwoch, 5. August, an einem Brunnen für einige Sekunden unter Wasser gedrückt haben. In einer ersten Mitteilung war von ausländerfeindlichen Äußerungen die Rede. Diese Hinweise würden nun weiter geprüft, sagte ein Polizeisprecher.
Zeugenaussagen zum Motiv werden ausgewertet
Nach ersten Erkenntnissen geht die Polizei derzeit eher davon aus, dass der Mann psychisch verwirrt gewesen sein könnte und nicht ideologisch motiviert war. Dazu müssten nun unterschiedliche Zeugenaussagen ausgewertet werden. Das Kind hat laut Polizei osteuropäischen Migrationshintergrund.
Kind blieb unversehrt – Polizei sucht Zeugen
Die Ermittler führen ein Verfahren wegen Körperverletzung und bitten um Hinweise. Das Kind, das an dem Brunnen gespielt hatte, blieb nach Polizeiangaben unversehrt. Seine Mutter und Passanten griffen ein. Daraufhin ließ der Mann von dem Zweijährigen ab und lief davon. Der Tatverdächtige wird unter anderem als etwa 50 bis 60 Jahre alt beschrieben. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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