Zwischen Aufbruch und Neuanfang: Online-Vortrag beleuchtet die pfälzische Migrationsgeschichte
- Auswanderung aus der Pfalz
- Foto: © Sammlung IPGV/frei
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Heimatgeschichte. Migration gehört seit Jahrhunderten zur Geschichte der Pfalz. Kriege, wirtschaftliche Notlagen, religiöse Verfolgung oder die Hoffnung auf bessere Lebensbedingungen haben Menschen dazu bewegt, ihre Heimat zu verlassen oder in der Region eine neue Heimat zu suchen.
Mit diesen Entwicklungen beschäftigt sich ein Online-Vortrag des Instituts für pfälzische Geschichte und Volkskunde (IPGV) am Mittwoch, 17. Juni 2026, um 17 Uhr. Unter dem Titel „Zwischen Aufbruch und Neuanfang“ gibt die Historikerin Barbara Schmidt einen Überblick über die pfälzische Migrationsgeschichte und zeigt auf, wie Wanderungsbewegungen die Region bis heute geprägt haben.
Zu- und Auswanderung in der Pfalz
Der Vortrag spannt den Bogen von der Zuwanderung zahlreicher Menschen aus der Schweiz, Tirol und Frankreich nach dem Dreißigjährigen Krieg bis zur großen Auswanderungswelle pfälzischer Familien in die USA im 19. Jahrhundert. Dabei werden die Ursachen der Migration ebenso beleuchtet wie ihre gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen.
Darüber hinaus erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einblicke in die Sammlungsbestände des Instituts. Vorgestellt werden außerdem die Recherchemöglichkeiten in der Digitalen Migrationskartei, die wertvolle Informationen für Familienforscher, Heimatkundler und historisch Interessierte bereithält.
Die Teilnahme am Online-Vortrag ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist bis zum 15. Juni 2026 per E-Mail an info@institut.bv-pfalz.de erforderlich. Der Zugangslink wird vor Veranstaltungsbeginn zugesandt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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