Wolfgang Bahro tauscht TV-Bösewicht gegen Ermittlerrolle
- Wolfgang Bahro ist als Fallanalytiker im Fernsehen zu sehen
- Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
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Fernsehen. Seit über drei Jahrzehnten ist Wolfgang Bahro als skrupelloser Anwalt Jo Gerner das Gesicht der RTL-Soap Gute Zeiten, schlechte Zeiten. Die Kultfigur ist charmant, aber auch berechnend – und für ihren manipulativen Stil berüchtigt.
Bahro selbst sieht Gerner kritisch
"Wenn ich juristische oder finanzielle Probleme hätte, würde ich Jo Gerner sofort um Rat fragen. Aber als Freund? Da bin ich mir nicht sicher", sagte der 65-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Auf einer persönlichen Ebene wirke Gerner für ihn "zu sehr auf einem hohen Ross".
"Da gibt es im echten Leben deutlich angenehmere Menschen, mit denen ich lieber meine Zeit verbringe. Also kurzum: Jo Gerner wäre im echten Leben sicherlich nicht mein Freund."
Jo Gerner – Urgestein im GZSZ-Kosmos
Seit seinem ersten Auftritt in Folge 185 im Jahr 1992 hat Gerner bei GZSZ zahlreiche Rollen und Geschäftsmodelle durchlaufen:
- Immobilien-Magnat
- Uni-Dozent
- Gastronom („Fasan“)
- Airline-Besitzer („GernAir“)
In der Serie wird er oft als „Deutschlands bester Anwalt“ bezeichnet – mit einer Mischung aus Charme und raffiniertem Kalkül.
Neue Rolle in „Haveltod – Ein Potsdam-Krimi“
Am Dienstag, 13. Januar (20.15 Uhr, RTL und RTL+), zeigt Bahro eine andere Seite: Er spielt einen Fallanalytiker, der einen Mordfall aufklären soll. Damit steht der Schauspieler diesmal auf der richtigen Seite des Gesetzes – ein deutlicher Kontrast zu seiner langjährigen Rolle als intriganter GZSZ-Bösewicht. [dpa]
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |
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