Wetten, dass..?: ZDF, ORF und SRF planen neue Highlights
- Wetten, dass..? soll Eurovisions-Highlight werden
- Foto: ZDF, Foto: Torsten Silz
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Wetten, dass..?. In Wien haben ZDF, ORF und SRF neue gemeinsame Projekte beschlossen, und für viele Zuschauerinnen und Zuschauer dürfte vor allem ein Name sofort hängen bleiben. Neben neuen Koproduktionen für 2026 und 2027 steht auch die bereits vereinbarte Wiederauflage von „Wetten, dass..?“ in diesem Jahr als Eurovisions-Highlight im Raum.
Geplant sind außerdem weitere gemeinsame Filme, Serien sowie Dokumentations-, Kultur- und Unterhaltungsprogramme, dazu auch Gottesdienstübertragungen. Als Koproduktionen für 2026 und 2027 nennen die Sender unter anderem „Der Alte“, „Die Toten vom Bodensee“, „Die Bergretter“ und „Lena Lorenz“.
Was für 2026 und 2027 auf dem Zettel steht
Die Programmverantwortlichen trafen sich am 13. und 14. April zur 59. Koproduktionstagung, Tagungsort war Wien. Das Koproduktionsvolumen lag im vergangenen Jahr bei rund 130 Millionen Euro.
Schon 2025 liefen dabei bewährte Programme wie „Jenseits der Spree“, „Die Chefin“ und „Der Bergdoktor“, dazu kam das neue Format „Mordufer“. Außerdem stehen weitere bereits beschlossene Programme noch vor der Ausstrahlung, darunter Eurovisions-Ausgaben von „Aktenzeichen XY“ mit Fällen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
So erklären die Verantwortlichen den Schulterschluss
„Für bestes Programm brauchen wir starke Partner. Wir freuen uns, diese mit ORF und SRF an unserer Seite zu wissen. Ich erlebe die Zusammenarbeit bei der jährlichen Koproduktionstagung als große Bereicherung und schätze es sehr, wenn wir über das ins Gespräch kommen, wofür wir alle gemeinsam brennen: für unterhaltsames und hochwertiges Programm im deutschsprachigen Raum und einen starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk“, so ZDF-Programmdirektorin Dr. Nadine Bilke.
Auch ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz betont den Nutzen der Zusammenarbeit: „Die Koproduktionstagung zeigt, wie bedeutend unsere strategische Partnerschaft mit ZDF und SRF ist. Gemeinsam bündeln wir Ressourcen und redaktionelle Expertise, um Inhalte zu schaffen, die gesellschaftliche Relevanz haben und in dieser Qualität allein nicht umsetzbar wären. Diese enge Allianz stärkt den öffentlich-rechtlichen Raum im deutschsprachigen Markt und sichert unserem Publikum auch künftig zahlreiche beliebte Programmhighlights.“
SRF-Direktorin Nathalie Wappler ordnet die Lage ähnlich ein: „Die Herausforderungen sind in allen drei Ländern vergleichbar. Umso mehr Bedeutung kommt der Zusammenarbeit mit ZDF und ORF zu. Sie erlaubt es uns, Kräfte zu bündeln, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam starke Programme für ein breites deutschsprachiges Publikum zu realisieren.“ [red]
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |