Warum „Immer wieder sonntags“ nach 2026 Schluss macht
- Nach der Saison 2026 endet „Immer wieder sonntags“
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Fernsehen. Für viele gehört „Immer wieder sonntags“ so fest zum Sommer wie Kaffee am Sonntagvormittag – und genau dieses Ritual bekommt jetzt ein Ablaufdatum: Nach der Saison 2026 endet die Show. Der SWR und die ARD führen das Format ab 2027 nicht weiter. Die Abschiedsrunde läuft aber nicht einfach so aus: Ab Sonntag, 31. Mai, startet die letzte Saison mit zwölf Live-Ausgaben, dazu kommen am Sonntag, 6. September, eine Extra-Ausgabe und am Sonntag, 13. September, eine Best-of-Show.
Clemens Bratzler, SWR Programmdirektor Information, nennt den Grund klar: „Die Einstellung von 'Immer wieder sonntags' ist eine schmerzhafte Entscheidung, die wir sehr sorgfältig abgewogen haben und die uns angesichts des großen Erfolgs nicht leichtfällt. Die wirtschaftliche Situation des SWR lässt uns aber keine andere Wahl.“ Gleichzeitig betont er die Anerkennung für das Team um Moderator Stefan Mross und rechnet damit, dass viele Fans enttäuscht reagieren, „weil wir ihnen aus finanziellen und strategischen Gründen einen Fixpunkt im Sommer nehmen.“
So verabschieden SWR und ARD „Immer wieder sonntags“
Auch Christine Strobl, ARD Programmdirektorin, blickt auf die lange Zeit zurück und hebt vor allem den Moderator hervor: „Mehr als drei Jahrzehnte hat 'Immer wieder sonntags' den Sonntagvormittag in der ARD mit Musik, Nähe und Lebensfreude geprägt. Vor allem Stefan Mross hat der Sendung als Nachfolger von Max Schautzer mit seiner unverwechselbaren Art ihr Gesicht und ihr Herz gegeben.“ Zum Ende kündigt sie an: „Zum Abschluss werden wir dieses besondere Stück Fernsehgeschichte gemeinsam mit dem Publikum gebührend feiern.“
Zur Geschichte des Formats gehört auch der feste Ort: Seit 1998 läuft die Open-Air-Live-Sendung auf dem Gelände des Europa-Park-Erlebnisresorts in Rust. Die Sendung startete 1995 mit Max Schautzer als Moderator, 2004 übernahm Sebastian Deyle für ein Jahr, seit 2005 führt Stefan Mross durch die Show. Insgesamt entstanden bisher 378 Folgen in 31 Staffeln. Ein weiterer Punkt der Entscheidung: Die bisher eingesetzten Mittel sollen laut SWR teilweise eingespart und teilweise in die Entwicklung neuer digitaler Unterhaltungsformate fließen. [red]
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Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |