Tränen in Rust: Mross nimmt Abschied von ARD-Klassiker
- Mit Krawatte und Lederhosen begrüßte Stefan Mross zahlreiche Freunde und Wegbegleiter in der Show.
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Rust. Für Fans des ARD-Sonntagvormittags endet eine feste TV-Routine: In Rust hat Stefan Mross die letzte Ausgabe von „Immer wieder sonntags“ sichtlich emotional moderiert. In der Abschiedssendung im Ersten flossen Tränen, unter anderem nach einem Ständchen des Schlagerduos Sigrid und Marina. Mross sagte anschließend, er habe stark bleiben wollen, sei nun aber doch überwältigt.
Abschied mit vielen Wegbegleitern
Mit Krawatte, Kragen und Lederhose begrüßte Mross zahlreiche Freunde und Wegbegleiter in der Show. Andy Borg trat ebenfalls auf. Er war in der Geschichte des Formats der häufigste musikalische Gast. Auch Vanessa Mai war dabei. Sie hatte ihren ersten Fernsehauftritt überhaupt bei „Immer wieder sonntags“. Weitere Schlagergrößen wie Semino Rossi und die US-amerikanische Sängerin Peggy March standen ebenfalls auf der Gästeliste.
Eine kurze Live-Schalte führte außerdem zu Andrea Kiewel vor Beginn des „ZDF-Fernsehgartens“. Mross sagte zu ihr sinngemäß, er übergebe ihr das Zepter für den Sonntagvormittag.
ARD und SWR verweisen auf Sparmaßnahmen
„Immer wieder sonntags“ lief seit mehr als 30 Jahren im Ersten. Mross prägte die Sendung mehr als zwei Jahrzehnte mit Trompete und Nähe zum Publikum. Die Quoten waren bis zuletzt stark: Im Vorjahr schalteten im Schnitt 1,26 Millionen Menschen ein. Der Marktanteil lag bei rund 17 Prozent. ARD und SWR begründen das Aus mit Sparmaßnahmen und dem Wunsch nach neuen digitalen Formaten. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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