Terra X: Uli Kunz liest Sterne und taucht ins Mittelmeer ab
- Terra X: Faszination Wasser
- Foto: ZDF, Foto: Lars Bönke
- hochgeladen von Wochenblatt Redaktion
Terra X. Ein Kompass ist hilfreich, aber manchmal reicht auch der Blick nach oben: Uli Kunz zeigt in zwei neuen Folgen, wie Navigation nach den Sternen funktioniert. Gleichzeitig geht es dorthin, wo viele Urlaube beginnen, und wo unter der Oberfläche deutlich mehr passiert, als man vom Strand aus ahnt.
Ab am 29. April stehen beide Filme im ZDF-Streaming-Portal bereit. Im linearen TV laufen sie am 3. Mai und am 10. Mai jeweils um 19.30 Uhr im ZDF.
Terra X: Zwei neue Filme, zwei sehr verschiedene Meere
In „Palau – Inselwelten des Pazifiks (1/2)“ reist Meeresbiologe und „Terra X“-Moderator Uli Kunz auf die Pazifikinselgruppe und sucht nach dem, was diese Inselwelt ausmacht. Dazu gehören verborgene Seen mit bizarren Tieren, geheimnisvolle Wracks aus dem Zweiten Weltkrieg und die Frage, wie Inseln überhaupt entstehen.
Dabei spricht Kunz auch über den Alltag am Meer und warum das Denken dort ein anderes ist als hier: „Der Großteil des Staates besteht aus Wasser. Die Lebensgrundlage der Menschen ist unter anderem die Fischerei, aber auch der Tourismus. Damit wird zwangsläufig ein Bewusstsein entwickelt, dass gesunde Korallen und ein lebender Hai viel mehr wert sind als ein totes Tier“, so Kunz.
Von Spanien bis zu den griechischen Inseln
Die zweite Folge heißt „Unser Mittelmeer – Was lebt unter der Oberfläche? (2/2)“ und führt von Spanien bis zu den griechischen Inseln. Der Film streift den Urlaubsmagneten Mittelmeer, bleibt aber nicht bei Postkartenmotiven stehen, sondern schaut auf Natur über und unter Wasser und auf die Lage dieses Meeres.
Ein konkretes Beispiel aus der Nähe von Mallorca: Einige Seegraswiesen rund um die Balearen sind fast 100.000 Jahre alt. Unter Wasser gilt das Mittelmeer als Hotspot der Artenvielfalt, zugleich steht es als Brennpunkt von Umweltproblemen im Fokus.
Schnorchel statt Tauchflasche
Unterwegs begegnet Kunz auch Menschen, die sich für den Schutz bedrohter Tiere einsetzen. Und für alle, die selbst einen Blick nach unten werfen wollen, hat er einen pragmatischen Tipp: „An vielen Stellen lässt sich die Unterwasserwelt auch ohne Tauchflasche erkunden. Badehose, Flossen, Taucherbrille und Schnorchel reichen aus“, so Kunz. [red]
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |