Rote-Bete-Eis selber machen: Zwei einfache Rezepte
- Ob mit Kondensmilch oder vegan: Das Rote-Bete-Eis passt nicht nur als Nachtisch, sondern auch auf geräucherter Forelle mit Blattsalaten, Toastwürfel und Vinaigrette
- Foto: dpa
- hochgeladen von Cornelia Bauer
Rote-Bete-Eis selber machen. Aus gekochter Roter Bete lässt sich mit wenigen Zutaten ein cremiges Dessert herstellen. Zwei Restaurantküchen zeigen, wie aus dem Gemüse ein ungewöhnliches Eis wird. Eine Variante arbeitet mit Sahne, die andere komplett vegan.
Die Idee wirkt zunächst ungewohnt. Rote Bete landet im Alltag meist als Beilage oder Salat auf dem Teller. In der Eismaschine oder im Gefrierfach entsteht daraus jedoch eine Mischung aus erdig-süßem Aroma und cremiger Konsistenz.
Zwei Küchen aus Börringekloster in Südschweden und aus Kiedrich im Rheingau zeigen unterschiedliche Wege zum gleichen Ergebnis. Ein Rezept nutzt klassische Sahne, das andere setzt auf eine einfache vegane Mischung aus Saft und Zucker.
Cremiges Rote-Bete-Eis mit Sahne
Rezept aus dem Restaurant «Anita im Börringekloster».
Zutaten:
- 2 mittelgroße gekochte Rote-Bete-Knollen
- 400 Milliliter gesüßte Kondensmilch
- 300 Milliliter Schlagsahne
- 1 Tüte Vanillezucker oder Vanillearoma beziehungsweise das Mark einer Vanilleschote
- 1 Prise Salz
- Je nach Geschmack Zitronensaft einer halben bis ganzen Zitrone
Zubereitung:
- Die Schlagsahne steif schlagen und kurz kühl stellen.
- Gekochte Rote Bete, Kondensmilch und Salz in ein hohes Gefäß geben und sehr fein pürieren.
- Die geschlagene Sahne vorsichtig unter die Rote-Bete-Masse heben.
- Vanille nach Geschmack zugeben. Optional etwas Zitronen- oder Limettensaft unterrühren, um eine leicht säuerliche Note zu erhalten.
- Die Masse in eine Auflaufform oder einen Gefrierbehälter füllen und einfrieren.
Veganes Rote-Bete-Eis aus vier Zutaten
Rezept aus dem Restaurant «Waldfein» in Kiedrich.
Zutaten:
- 250 Gramm gekochte Rote Bete
- 400 Milliliter Rote-Bete-Saft
- 100 Gramm Zucker
- 1 Esslöffel Glukosesirup
Zubereitung:
- Alle Zutaten gründlich vermischen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.
- Die Masse in einen Behälter füllen und einfrieren.
Der zusätzliche Zucker senkt den Gefrierpunkt der Mischung. Dadurch bildet das Eis weniger Kristalle und bleibt cremiger statt zu einem harten Block zu gefrieren.
So entsteht aus einem klassischen Wurzelgemüse ein ungewöhnliches Sommerdessert aus dem Gefrierfach. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
|
| Cornelia Bauer auf Facebook | |