Neuer ZDF-Krimi am Bodensee: Kommissar Oberländer ermittelt im Koma

Was hat es mit den Schachfiguren auf sich, die plötzlich auftauchen? Micha Oberländer (Matthias Koeberlin) ermittelt in einem neuen Fall. | Foto: Lukas Gnaiger/ZDF/dpa
  • Was hat es mit den Schachfiguren auf sich, die plötzlich auftauchen? Micha Oberländer (Matthias Koeberlin) ermittelt in einem neuen Fall.
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Bodensee. Krimifans können die neue Folge der ZDF-Reihe „Die Toten vom Bodensee" bereits ab Montag, 31. August, im Streaming-Portal sehen. Im Fernsehen läuft „Im Schattenreich" am Montag, 7. September, um 20.15 Uhr im ZDF.

Darum geht es in „Im Schattenreich"

In dem neuen Fall tauchen an verschiedenen Orten hölzerne Schachfiguren auf. Mal ist es ein Pferd, mal ein Läufer. Zugleich ermittelt das deutsch-österreichische Team zu zwei Toten. Ein Pfarrer wurde mit einem Kreuz erschlagen, ein Tourist mit einem Schwert getötet.

Die Spur führt in ein früheres Kinderheim für schwer Erziehbare. Der „Sonnenhof Bregenz" liegt verlassen im Wald und wirkt wie ein Lost Place. Kommissar Micha Oberländer, gespielt von Matthias Koeberlin, durchsucht das Gebäude mit einer Taschenlampe. Er findet ein Bett mit Fesseln und rätselhafte Kombinationen aus Zahlen und Buchstaben an der Wand.

Kommissar Oberländer ermittelt im Koma

Die 25. Folge setzt weniger auf okkulte Rituale als frühere Filme der Reihe. Der besondere erzählerische Kniff ist Oberländers Zustand. Der Kommissar wird niedergestochen, kommt ins Krankenhaus und ermittelt im Koma weiter. Die Szenen sind in rötliches Licht getaucht. Oberländer findet sich wieder im Kinderheim und begegnet dort einem Jugendlichen, der Schach spielt.

Währenddessen arbeiten Mara Eisler, gespielt von Anna Werner Friedmann, und Kriminalchefinspektor Thomas Komlatschek, gespielt von Hary Prinz, im realen Fall weiter. Beide gehen unterschiedlich mit Oberländers Lage um. Zugleich suchen sie das Gespräch mit dem Patienten am Krankenbett.

Für das Team wird klar, dass der Täter seine Opfer nicht nur töten wollte. Er wollte sie quälen. Oberländer kommt in seiner Parallelwelt früher als seine Kollegen darauf, dass der Mörder offenbar mindestens ein weiteres Opfer im Visier hat. Doch der Kontakt zur Außenwelt bleibt kaum möglich.

Sendetermin, Streaming und Erfolg der Reihe

Die wichtigsten Fakten zur neuen Folge im Überblick:

  • Streaming: ab Montag, 31. August, im ZDF-Portal
  • TV-Ausstrahlung: Montag, 7. September, um 20.15 Uhr im ZDF
  • Titel: „Im Schattenreich"
  • Reihe: „Die Toten vom Bodensee"
  • Folge: 25. Film der Krimireihe

„Die Toten vom Bodensee" ist seit 2014 ein verlässlicher Erfolg für das ZDF. Nach Angaben des Senders sahen die Erstausstrahlungen der ersten 24 Episoden jeweils 6,4 bis 8,2 Millionen Menschen. Die Marktanteile lagen demnach bei 20 bis 30 Prozent. Auch im Streaming-Portal erzielen die Abrufvideos laut einer Sprecherin konstant hohe Nutzung.

Matthias Koeberlin über Schach und Dreharbeiten

Koeberlin sagte der Deutschen Presse-Agentur, er selbst sei kein Schachspieler. „Ich verstehe das auch nur rudimentär." Körperlich anspruchsvoll waren für den 52-Jährigen vor allem Szenen unter Wasser. Gedreht wurde einen Tag lang in einer Tauchschule in Wien. „Da weiß man abends, was man gemacht hat", sagte Koeberlin.

Auch die Krankenhaus-Szenen seien anstrengend gewesen. Kollegen hätten ihn vorher damit geneckt, dass er zwei Wochen nur im Bett liege. Am Set habe er dann gemerkt, dass auch diese Arbeit fordernd sei.

Weitere Bodensee-Fälle sind bereits gedreht

Koeberlin hatte der Produktion nach eigenen Worten vorgeschlagen, einzelne Fälle anders zu erzählen und neue Ausdrucksformen zu finden. Das sei in „Im Schattenreich" umgesetzt worden. Zugleich seien die Ideen für klassische Fälle nicht ausgegangen. „Wir haben dieses Jahr wieder drei Filme gedreht", sagte der Schauspieler.

Ein Abschied von der Rolle ist nach seinen Worten nicht absehbar. Wenn er das Gefühl habe, eine Sache sei erzählt und der Kreis schließe sich, werde er aufhören. Derzeit gelte das aber nicht. „Aber ich habe das Gefühl, ich kann noch ein paar Runden drehen", sagte Koeberlin. dpa/red

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Cornelia Bauer aus Speyer

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