Kritik an Stuttgart: Nina Chuba nennt Fans „lameste Crowd"
- Die Sängerin fragt sich, warum die Fans in Stuttgart nicht mitgehen. (Archivfoto)
- Foto: Bodo Schackow/dpa
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Stuttgart. Für Fans in Stuttgart sorgt eine Äußerung von Nina Chuba für Diskussionen. Die Sängerin sagte in ihrem Podcast, das Publikum in der baden-württembergischen Landeshauptstadt sei im Deutschlandvergleich besonders zurückhaltend.
Chuba vergleicht Stuttgart mit München
Chuba sagte gemeinsam mit Drummer Momme Hitzemann, Stuttgart sei die „lameste Crowd in Deutschland“. Bei Auftritten dort werde sich jedes Jahr „nicht viel bewegt“. Zugleich fragte sie nach möglichen Gründen. Als Vergleich nannte sie München, wo die Stimmung aus ihrer Sicht deutlich ausgelassener sei.
Anspielung auf Kessellage und Hitze
In dem Podcast spielte Chuba auch auf die Kessellage Stuttgarts an. Sie fragte scherzhaft, ob es wegen der topografischen Lage an Sauerstoff fehle oder ob „die Maultaschen quer im Magen“ lägen. Hitzemann ergänzte, die Menschen seien „feine Leute“, sollten sich aber etwas mehr bewegen. Nach seinen Worten war es beim jüngsten Konzert allerdings tatsächlich sehr heiß.
Chuba war Ende Juni beim Kessel Festival in Stuttgart aufgetreten. Das Festival war nach einem Tag wegen der außergewöhnlichen Hitze abgesagt worden. Der Veranstalter begründete den Schritt mit dem Schutz von Gästen, Mitarbeitenden sowie Künstlerinnen und Künstlern.
Reaktionen in sozialen Medien
Auf Instagram fielen die Reaktionen unterschiedlich aus. Ein Nutzer kritisierte, Fans hätten bei 40 Grad auf dem Wasen gestanden und verdienten dafür Anerkennung. Andere Kommentare stimmten Chuba zu oder nahmen die Debatte mit schwäbischem Humor auf. Zuerst hatten die „Stuttgarter Nachrichten“ berichtet. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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