Beat Fehlmann kehrt für Übergangsphase zur Bodensee Philharmonie zurück
- Fehlmann war von September 2018 bis Sommer 2025 Intendant der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen.
- Foto: Michael Zerban/dpa
- hochgeladen von Cornelia Bauer
Konstanz. Für das Publikum und die Kulturpolitik in Konstanz steht bei der Bodensee Philharmonie ein personeller Übergang an: Der frühere Intendant Beat Fehlmann unterstützt das Orchester befristet bei Planung, Leitungsfragen und Transformation.
Der 52-Jährige sagte der Deutschen Presse-Agentur, er begleite die künstlerische Planung, die Vorbereitung der nächsten Leitungsentscheidungen und den Transformationsprozess. Eine Rückkehr als Intendant sei das nicht. Vielmehr gehe es um eine klar umrissene Unterstützung in einer Übergangsphase.
Die Aufgabe ist nach seinen Angaben längstens bis zum Ende der Saison 2026/27 angelegt. Die operative Verantwortung bleibe bei der Betriebsleitung. Fehlmann soll die Institution nach innen stärken, nach außen vertreten und wichtige Entscheidungen vorbereiten. Seine Hauptaufgabe bleibt nach eigenen Worten die Musikakademie in Liechtenstein, an der er künstlerischer Leiter ist.
Was die Übergangsphase in Konstanz auslöst
An der Bodensee Philharmonie läuft der Vertrag von Chefdirigent Gabriel Venzago im kommenden Jahr aus. Zudem hatte Intendant Hans-Georg Hofmann seinen Vertrag überraschend vorzeitig zum Ende der aktuellen Spielzeit 2025/26 gekündigt.
Fehlmann war bereits von 2013 bis 2018 Intendant der Bodensee Philharmonie. Für die Übergangsphase brauche es jemanden, der schnell arbeitsfähig sei, das Orchester kenne und die politischen Rahmenbedingungen einschätzen könne, sagte er. Die Anfrage sei aus dem Umfeld der Stadt und der Bodensee Philharmonie an ihn herangetragen worden.
Wie Fehlmann auf sein früheres Orchester in Ludwigshafen blickt
Neben seiner Arbeit in Liechtenstein verfolgt Fehlmann nach eigenen Worten weiter die Entwicklung der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, die er viele Jahre leitete. Er fühle sich dem Orchester eng verbunden. Zugleich freue es ihn, dass sein Nachfolger Michael Gassmann frühere Entwicklungslinien aufgreife und eigene Akzente setze. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
|
| Cornelia Bauer auf Facebook | |