Vier Brücken für die Landesgartenschau: Die erste ist ab 28. Juli gesperrt

Die Harthäuserbrücke ist eine der wenigen Brücken mit Natursteingewölbe aus Sandstein im Stadtgebiet und soll als Fußgängerbrücke wieder hergestellt werden | Foto: Jochen Heim/gratis
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  • Die Harthäuserbrücke ist eine der wenigen Brücken mit Natursteingewölbe aus Sandstein im Stadtgebiet und soll als Fußgängerbrücke wieder hergestellt werden
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Neustadt. Vier Brücken werden im Zuge der Bauarbeiten für die Landesgartenschau in Stand gesetzt beziehungsweise durch einen Neubau ersetzt. Damit werden neue Zugänge zum Gelände der Landesgartenschau geschaffen und bisher unzugängliche Brücken wieder nutzbar gemacht. Die Brücke am Tierheim muss ab Ende Juli für den Verkehr gesperrt werden.

Die Tierheim-Brücke, die in der Adolf-Kolping-Straße über den Rehbach führt, kann aufgrund des schlechten Zustands nicht erhalten werden und wird daher durch einen Neubau aus Stahlbeton ersetzt. Nach der Landesgartenschau wird die Brücke exklusiv für Radfahrer und Fußgänger freigegeben. Mit einer Tragfähigkeit von 16 Tonnen kann das neue Bauwerk aber auch von Rettungsfahrzeugen befahren werden. Aufgrund der Bauarbeiten muss die Tierheimbrücke ab Montag, 28. Juli, gesperrt werden. Die Zufahrt für Anwohner und Tierheim-Besucher ist dabei weiterhin über die Adolf-Kolping-Straße gesichert. Eine ausgeschilderte Umleitung für den Fahrradverkehr verläuft in beiden Richtungen über die Branchweilerhofstraße.

Ebenfalls Ende Juli wird die historische Harthäuserbrücke über den Rehbach saniert. Derzeit ist das Bauwerk gesperrt, da es aufgrund der festgestellten Schäden nicht mehr verkehrssicher ist. Die Harthäuserbrücke ist eine der wenigen Brücken mit Natursteingewölbe aus Sandstein im Stadtgebiet und soll als Fußgängerbrücke wiederhergestellt werden.

Am südlichen Ende des LGS-Geländes steht mit der Erneuerung der IMBEG-Brücke ein weiteres großes Bauprojekt an: Die derzeit nicht passierbare Betonbrücke diente als Zufahrt zum Lagerplatz für Betonfertigteile der Firma IMBEG. Die erneuerte Brücke aus einer Stahlkonstruktion mit Holzbelag wird mit zwei Sitzgruppen auch optisch neu und ansprechend gestaltet.

So soll die überbreite Brücke nicht nur einen Zugang zum Gelände bieten, sondern auch ein attraktiver Aufenthaltsort am Wasser werden. Als viertes Brückenbauwerk steht ab April 2026 die Instandsetzung der Adolf-Kolping-Brücke auf dem Plan.

Die Harthäuserbrücke ist eine der wenigen Brücken mit Natursteingewölbe aus Sandstein im Stadtgebiet und soll als Fußgängerbrücke wieder hergestellt werden | Foto: Jochen Heim/gratis
Umleitungsplan Tierheimbrücke | Foto: LGS Verkehrsplanung Stadt Neustadt
Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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