Denkanstöße für Toleranz in der Komödie „Monsieur Claude und seine Töchter“
Clash der Kulturen

2Bilder

Neustadt. Am Donnerstag, 26. April, um 20 Uhr wird im Saalbau Neustadt an der Weinstraße die Komödie „Monsieur Claude und seine Töchter“ von Stefan Zimmermann gezeigt in einer Aufführung des a.gon Theater München mit Ralf Novak, Nicole, Spierkermann, Laura Antonella Rauch, Hans-Jürgen Helsig u. a.
Claude ist Notar, stockkonservativer Gaullist und erzkatholisch. Er hat vier erwachsene Töchter, drei davon ehelichen zu Claudes Leidwesen Männer, die zwar Franzosen, aber allesamt keine Katholiken sind. Adèle ist mit dem erfolglosen jüdischen Geschäftsmann Abraham verheiratet, Isabelle hat sich den Muslim Abderazak ausgesucht, und Michelle wurde die Frau des Bankers Chao Ling. Claudes letzte Hoffnung ruht auf Laura, seiner jüngsten Tochter. Und so ist er entzückt, als Laura ankündigt, sie werde den katholischen Schauspieler Charles heiraten – zumindest so lange, bis er den vierten Schwiegersohn zu Gesicht bekommt…
Mit über 20 Millionen Zuschauern, darunter fast 4 Millionen in Deutschland, gehört der gleichnamige Film aus dem Jahr 2014 zu den erfolgreichsten Komödien des französischen Kinos. In Zeiten zunehmender Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung religiöser Gruppen liefert das Stück auf sympathische und humorvolle Weise Denkanstöße für Toleranz und ein friedliches Miteinander. „Es ist herrlich mitanzusehen, wie sich der stockkonservative Monsieur Claude mit den Schwiegersöhnen seiner drei Töchter herumplagt. Ein schwungvoller Clash der Kulturen mit hohem Lachfaktor, ohne jedoch die Protagonisten der puren Lächerlichkeit auszuliefern. Diese danken es mit spürbarer Lust am Spiel, mit Tempo, Drive und Präzision. An der Spitze der hinreißende Siegfried Walther als Monsieur Claude, der einen echten, nachvollziehbaren Charakter formt. Die Pointen holt sich Walther mühelos, doch zeichnet er auch das Porträt eines Mannes, der die Welt nicht mehr versteht, der erst spät zur (humanen) Einsicht kommt. Eine tolle Leistung!“ (Der Kurier)
Karten (10 bis 20 Euro und Ermäßigungen) gibt es bei der Kulturabteilung (Friedrichstraße 1, Telefon 06321 855-404), online unter: www.ticket-regional.de sowie am Veranstaltungstag an der Konzertkasse im Saalbau-Foyer eine Stunde vor Beginn der Vorstellung. ps/hs

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen