Bilder zur reichen Kulturgeschichte des Landes Albanien
Albanien – lange Zeit unbekannt

Neustadt. Zu dem Kunsthistorisches Seminar „Albanien – lange Zeit sehr unbekannt. Bilder zur reichen Kulturgeschichte des Landes und ein Ausblick auf Ochrid“ lädt das Herz-Jesu-Kloster in der Waldstraße ein von Samstag, 23. November, Beginn um 15.30 Uhr bis Sonntag, 24. November, 13 Uhr. Referent ist Prof. em. Dr. Volker Eid.

Das landschaftlich, kultur- und religionsgeschichtlich höchst eindrucksvolle Gebirgs- und Küstenland war seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs bis zum großen Umbruch des Jahres 1990 wohl das am wenigsten bekannte Land Europas.
Die geradezu paranoide-hysterische Zwangsherrschaft des fanatischen Kommunisten Enver Hodscha unterstellte die Bevölkerung (Nachkommen der Illyrer, aber auch Griechen) einer totalen kulturellen, wirtschaftlichen und gesamtpolitischen „Zwangsquarantäne“. Sämtliche Religionen erklärte der Diktator für abgeschafft. Unter diesen Bedingungen wurde Albanien zum allerärmsten Land Europas. Die Nachwirkungen der miserablen Politik sind teilweise bis heute zu spüren. Immerhin ist das Land jetzt offen für jede sinnvolle Neugier. Es ist möglich, den Spuren einer bis in die Altsteinzeit zurückreichenden Kulturgeschichte nachzugehen, vor allem aber das reiche antike, spätantike und frühchristliche, aber auch das osmanische Erbe zu bewundern. Welterbestädte und -stätten wie das antike Butrind und das osmanische Berat seien hier „nur“ als Vertreter eines insgesamt sehr reichen Kultur- und Zivilisations-Erbes genannt. Vermerkt sei hier auch noch dies: Das Albanische gehört zur indogermanischen Sprachfamilie. Die Sprecherinnen und Sprecher leben heute nicht nur in Albanien, sondern auch in den Nachbargebieten, beispielsweise im Kosovo; aber auch weit darüber hinaus. Andererseits gehören zu den etwa 3,5 Millionen Einwohnern des Stammlandes ungefähr 50.000 Griechen. Das sehr interessante und auch landschaftlich sehr reizvolle Land belohnt intensive Beachtung mit reicher Erfahrung.
Anmeldung:

Kloster Neustadt, Bildungs- und Gästehaus, Waldstraße 145, Telefon 06321 8750; info@kloster-neustadt.de; www.kloster-neustadt.de.
Der Anmeldeschluss ist zehn Tage vor Beginn.cd/ps

Autor:

Christiane Diehl aus Neustadt/Weinstraße

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