Jensen überragt beim 41:27
Torrausch in der SAP Arena
- Die Maskotchen waren zu Gast
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Torrausch in der SAP Arena: Löwen begeistern – und Jensen überragt beim 41:27
Mannheim. Es war ein Abend voller Emotionen, ein Abend, an dem einfach alles passte. In der SAP Arena entfachten die Rhein-Neckar Löwen am Familientag ein mitreißendes Handball-Spektakel und besiegten die HSG Wetzlar klar mit 41:27 (23:15). Über 11.000 Fans wurden Zeugen eines Auftritts, der nicht nur durch Tore, sondern vor allem durch Leidenschaft und Teamgeist glänzte – und durch einen Mann im Tor: Mike Jensen.
Zunächst entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Beim 6:6 nach zehn Minuten war noch alles offen, doch dann rissen die Löwen das Spiel an sich. Angeführt von einem entfesselten Haukur Thrastarson und einem durchsetzungsstarken Jannik Kohlbacher erspielten sich die Gastgeber mehr und mehr Kontrolle. Spätestens nach dem spektakulären Kempa-Tor von Kapitän Patrick Groetzki kochte die Halle. Zur Pause hatten sich die Löwen bereits auf 23:15 abgesetzt.
Doch der wahre Wendepunkt kam mit seiner Einwechslung: Mike Jensen. Als er Mitte der ersten Halbzeit ins Tor kam, veränderte sich die Partie spürbar. Mit unglaublicher Präsenz, schnellen Reflexen und einem feinen Gespür für die Würfe der Gäste brachte er die Angreifer aus Wetzlar zur Verzweiflung. Parade um Parade – und jedes Mal wurde es lauter in der Arena. Jensen war nicht nur Rückhalt, er war Antreiber, Emotional Leader und Publikumsliebling zugleich. Am Ende standen starke 15 Paraden und sogar ein eigener Treffer auf seinem Konto.
Mit diesem sicheren Rückhalt im Rücken spielten sich die Löwen in einen regelrechten Rausch. Thrastarson wirbelte weiter durch die Abwehr, traf insgesamt 15 Mal und glänzte zusätzlich als Vorlagengeber. Doch es war die Kombination aus Offensivpower und Jensens Glanzleistungen, die diesen Abend so besonders machte.
Auch nach der Pause blieb das Bild unverändert: Wetzlar kämpfte, unter anderem durch Philipp Ahouansou und Ahmed Nafea, doch immer wieder war Endstation bei Jensen. Jeder gehaltene Ball wirkte wie ein zusätzlicher Treffer für die Löwen – die Halle lebte mit jeder Aktion ihres Keepers.
Als schließlich die 40-Tore-Marke fiel und Gino Steenaerts den 41:27-Endstand markierte, gab es kein Halten mehr. Spieler und Fans feierten gemeinsam – und mittendrin: Mike Jensen, der diesen Abend mit seiner Ausstrahlung und seinen Paraden entscheidend geprägt hatte.
Trainer Maik Machulla lobte nach dem Spiel die Geschlossenheit seines Teams, doch eines war in der Arena für alle spürbar: Dieser Sieg trug ganz besonders die Handschrift eines überragenden Torhüters.
Ein Handballabend, der noch lange nachklingen wird – dank vieler Tore, großer Emotionen und eines glänzend aufgelegten Mike Jensen.
Autor:Wolfgang Neuberth aus Mannheim |
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