Souveräner Sieg im eigenen Wohnzimmer
Rhein-Neckar Löwen schlagen GWD Minden
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Souveräner Sieg im eigenen Wohnzimmer
Rhein-Neckar Löwen schlagen Aufsteiger GWD Minden mit 28:24
Mannheim. – Was für ein gelungener Heimauftakt für die Rhein-Neckar Löwen! In der stimmungsvollen SAP Arena vor 5.020 Fans feierten die Gelb-Blauen einen verdienten 28:24 (15:12)-Erfolg über Aufsteiger GWD Minden. Überragender Mann des Abends: Keeper David Späth, der mit unglaublichen 18 Paraden die Gäste schier zur Verzweiflung brachte und zum gefeierten Rückhalt seiner Mannschaft avancierte.
Frühe Führung – Minden hält dagegen
Schon in den ersten Minuten deuteten die Löwen an, dass sie den Ton im eigenen Wohnzimmer angeben wollen. Früh lagen sie mit zwei Treffern vorn, doch Minden steckte nicht zurück und kämpfte sich nach einer Viertelstunde wieder heran.
Frischer Wind von der Bank
Erst ein leidenschaftliches Time-Out von Coach Maik Machulla brachte die Wende: Mit den frischen Kräften Aspenbäck, Kohlbacher, Baijens und Larson kam neuer Schwung ins Spiel. Für ein erstes Highlight sorgte Späth in der 18. Minute, als er nicht nur parierte, sondern mit einem blitzschnellen langen Pass David Móré auf die Reise schickte – der ungarische Neuzugang vollendete eiskalt zum 9:7. Angetrieben von ihrem Keeper erspielten sich die Löwen zur Pause eine 15:12-Führung.
Faktor Späth – der Hexer im Tor
Nach dem Seitenwechsel ließen die Hausherren nichts mehr anbrennen. Späth avancierte endgültig zum Publikumsliebling, als er gleich drei Siebenmeter entschärfte. Vorne glänzten Lukas Sandell und Patrick Groetzki mit sehenswerten Treffern. Als Groetzki in der 47. Minute zum 23:17 traf, hielt es kaum noch jemand auf den Sitzen – der Sieg war zum Greifen nah.
Mindens Keeper stemmt sich – Löwen bleiben eiskalt
Zwar stemmte sich Mindens Keeper Tibor Ivanisevic mit 16 Paraden tapfer gegen die Niederlage, doch die Löwen hatten die größere Breite und das höhere Tempo. Den Schlusspunkt setzte schließlich Baijens mit dem 28:24-Endstand.
Breite im Kader macht den Unterschied
Topscorer der Partie war David Móré mit sechs Toren, gefolgt von Sandell (5) und Nothdurft (4/2). Besonders erfreulich: Auch die Spieler von der Bank lieferten wichtige Treffer und setzten immer wieder Impulse.
Traumstart in die Saison
Mit zwei Siegen aus den ersten beiden Ligaspielen ist der Start in die Saison gelungen – und die Fans dürfen träumen. „Wir haben zuhause den Anspruch, die Punkte zu holen – und das haben die Jungs heute mit Leidenschaft gezeigt. David Späth war ein überragender Rückhalt“, lobte ein sichtlich zufriedener Trainer Machulla nach dem Schlusspfiff.
Autor:Wolfgang Neuberth aus Mannheim |
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