Rhein-Neckar Löwen: Ein Tag für Johnny und Apfel – HBL hat erste Spiele genau terminiert
- Mikael Appelgren (links) und Patrick Groetzki (rechts) im Tischtennisduell um den Anwurf im dritten Drittel.
- Foto: Ruffler/PIX-Sportfotos
- hochgeladen von Andreas Martin
Von Andreas Martin
Handball. Dass sie die neue Handball-Bundesligasaison Ende August mit einem Auswärtsspiel bei der TSV Hannover-Burgdorf eröffnen werden, das wussten die Rhein-Neckar Löwen bereits. Mittlerweile hat die HBL die ersten elf Spieltage der neuen Saison allerdings genau terminiert und so werden die Rhein-Neckar Löwen am Sonntag, dem 30. August um 16.30 Uhr bei der TSV Hannover-Burgdorf in die Bundesligaspielzeit 2026/2027 starten. Somit beginnt die Liga für die Badener eine Woche nach dem DHB-Pokalspiel beim Drittligisten SV Salamander Kornwestheim, das am 23. August (16 Uhr) in Kornwestheim steigt. Den ersten Heimauftritt der neuen Bundesligasaison hat das Team von Löwen-Trainer Maik Machulla am 2. September, wenn um 20 Uhr der VfL Gummersbach in der Mannheimer SAP Arena antritt.
Groetzki und Appelgren verabschieden sich von Fans
Am Sonntag war die Mannheimer SAP Arena allerdings erst einmal Schauplatz eines besonderen Handballspiels, das beim Endstand von 32:32 bei Weitem nicht nur Handball bot. Kein Wunder, schließlich hatten sich die beiden Löwen-Legenden Patrick Groetzki („Johnny“) und Mikael Appelgren („Apfel“) für ihr gemeinsames Abschiedsspiel unter dem Titel „The Final Roar“ etwas einfallen lassen. So boten Groetzki, der den Löwen als Mitarbeiter der Geschäftsführung außerhalb des Parketts erhalten bleibt und Appelgren, der im ungarischen Veszprém noch eine Saison als Torhüter spielen wird, zwei namhafte Teams auf. Im Team Johnny versammelten sich neben Patrick Groetzki auch Andy Schmid, Uwe Gensheimer, Ivan Martinovic, Zarko Sesum, Matthias Musche, Christian Schwarzer, Tobias Reichmann, Juri Knorr, Michael Haaß, Steffen Weinhold, Bjarte Myrhol, Mads Mensah Larsen, Rune Dahmke, Olle Forsell Schefvert, Kai Häfner, Joel Birlehm, Nikolas Katsigiannis, Geburtstagskind Jannik Kohlbacher, Vivian Marchioro, Sebastian Braasch, Ralph Berger, Johannes Hämmerle, David Graupeter und Pascal Werner sowie Nikolaj Jacobsen und Marc Nagel als Coaches. Das Team Apfel war nicht weniger beeindruckend. Hier traten zusammen mit Mikael Appelgren Johannes Sellin, Tim Nothdurft, Patrik Fahlgren, Andreas Palicka, Per Sandström, Rafael Baena, Marius Steinhauser, Ilija Abutovic, Gustav Davidsson, Michael Allendorf, Jim Gottfridsson, David Späth, Alexander Petersson, Jesper Nielsen, Kim Ekdahl Du Rietz, Hendrik Pekeler, Edwin Aspenbäck, Julia Matz, Tim Hauser, Felix Boos, Florian Hersperger, Kai Polefka und Volker Fetzner auf der Platte auf, während Michael Roth und Sanjin Bahtijarevic das Team coachten. Gespielt wurde dabei in drei Dritteln zu 20 Minuten. In den beiden Drittelpausen spielten Groetzki und Appelgren jeweils aus wer Anwurf im kommenden Drittel hat. Einmal diente dazu Schnick-Schnack-Schnuck, das andere Mal setzte sich Appelgren im kleinen Tischtennismatch gegen Groetzki durch. Das zweite Drittel stand dabei ganz im Zeichen der Inklusion, führten beide doch jetzt in ihren Teams die Special Olympics Handballerinnen und Handballer mit auf die Platte. In den gelben Trikots des Teams Johnny kamen nun Marchioro, Braasch, Berger, Hämmerle, Graupeter und Werner zum Einsatz und in den lila Trikots des Teams Apfel wirkten jetzt Matz, Hauser, Boos, Hersperger, Polefka und Fetzner vor den über 8000 Zuschauern in der SAP Arena mit. Im letzten Spieldrittel ging man schließlich am Ende gar zum Fußball über, wo Groetzki dann auch nochmal seine Treffsicherheit bewies. Die Bannerzeremonie für Appelgren durfte natürlich auch nicht fehlen. Die Bannerzeremonie für Groetzki fand dagegen schon im Rahmen des letzten Bundesligaheimspiels 2025/2026 der Löwen in der SAP Arena statt. va
Autor:Andreas Martin aus Mannheim |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.