Adler-Schlappe gegen Berlin schmerzt
Play-offs beginnen am 20. April

Joonas Lehtivuori trifft zum 3:2-Sieg in Düsseldorf.
  • Joonas Lehtivuori trifft zum 3:2-Sieg in Düsseldorf.
  • Foto: PIX Sportfotos
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Eishockey. Die Hauptrunde der DEL-Saison 2020/2021 geht für die Adler Mannheim am kommenden Sonntag, 18. April, 14.30 Uhr, mit dem Heimspiel gegen die Krefeld Pinguine zu Ende und schon am Dienstagabend standen sich der Südtabellenführer aus Mannheim und das abgeschlagene Schlusslicht der Nordgruppe in Krefeld gegenüber - 1:0 gewannen die Adler nach Penaltyschießen, wobei Stefan Loibl der entscheidende Treffer gelang. Während für die Pinguine die DEL-Saison am Sonntag beendet ist, weil sie längst keine Chance mehr auf die Play-off-Teilnahme haben, haben die Adler Mannheim ihren Platz in den am 20. April beginnenden DEL-Play-offs längst gebucht. Alle Serien werden dabei in dieser Saison im „Best of three“-Modus ausgetragen, das heißt, es sind zwei Siege zum Gewinn einer Play-off-Serie vonnöten.

Die Viertelfinalspiele sind am 20. April, 22. April und sofern erforderlich am 24. April geplant. Die Halbfinaltermine sind der 26., 28. und falls erforderlich 30. April. Die Finalserie ist am 2., 5. und falls notwendig 7. Mai vorgesehen. Wer im Viertelfinale Gegner der Adler sein wird stand am Dienstag noch nicht fest, dass die Adler die Qualifikation für die Champions Hockey League 2021/2022 in der Tasche haben dagegen schon.

Bei ihrem Auswärtstrip ins Rheinland mussten die Blau-Weiß-Roten in der vergangenen Woche zweimal Überstunden machen, ehe immerhin vier Punkte mit zurück in die Kurpfalz reisten. So siegten die Adler bei den Kölner Haien mit 3:2 nach Penaltyschießen, im Shootout trafen Stefan Loibl und Nico Krämmer für die Adler, wobei Loibl den sogenannten Game Winning Shot (GWS) zugesprochen bekam, weil sein Penalty letztlich den Unterschied ausmachte. Auch einen Tag später in Düsseldorf war die Begegnung nach 60 Minuten noch nicht entschieden, diesmal schlug das Team von Adler-Headcoach Pavel Gross in Person von Verteidiger Joonas Lehtivouri aber schon in der Verlängerung zu, als der Finne den Siegtreffer zum 3:2 (64.) markierte. Wie schon am Vortag in Köln durfte damit die von Harold Kreis gecoachte DEG zumindest einen Punkt in Düsseldorf behalten.

Im Duell der beiden DEL-Rekordmeister mit jeweils sieben Titeln lief es dann für die Adler, die vor Gründung der DEL noch in Bundesligazeiten 1980 die deutsche Eishockeymeisterschaft nach Mannheim geholt hatten, gar nicht rund, denn das Sonntagsheimspiel in der SAP Arena gegen die Eisbären Berlin ging auf recht deutliche Art und Weise mit 1:4 (0:2, 0:1, 1:1) verloren. Dass seine Mannschaft ausgerechnet im Topspiel gegen den Spitzenreiter der Nordgruppe nicht richtig in die Gänge kam ärgerte Adler-Cheftrainer Pavel Gross. Auch Adler-Kapitän Ben Smith, der am Freitag beim Spiel in Düsseldorf eine Pause bekommen hatte und diese zuhause bei seiner Frau und der erst kürzlich geborenen Tochter verbrachte, wollte nach der 1:4-Heimpleite gegen die Eisbären am Sonntag nichts schönreden.

„Wir müssen mental, körperlich und in Sachen Engagement besser spielen! Wenn du so einem Team eine frühe Führung gibst, dann wird es schwierig“, hoffte Smith dass die Adler schon am Dienstagabend in Krefeld wieder deutlich engagierter zu Werke gingen, als noch am Sonntag gegen den alten Rivalen aus Berlin. Die Chance, sich für die Pleite am Sonntag bei den Eisbären zu revanchieren, haben die Adler dabei am Freitag (19.30 Uhr), wenn beide Teams dann in Berlin zum vorletzten Hauptrundenspiel erneut aufeinandertreffen. va

Autor:

Christian Gaier aus Mannheim

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