Overtime-Sieg der Adler: Mannheim führt 2:0 gegen München
- Mannheims Justin Schütz sorgte mit einem kuriosen Treffer für die Entscheidung in München.
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Mannheim. Die Adler Mannheim stehen nach einem Auswärtssieg in München dicht vor dem Einzug ins Finale der Deutschen Eishockey Liga. Ein kurioses Tor in der Verlängerung brachte den 3:2-Erfolg beim EHC Red Bull München und damit die 2:0-Führung in der Halbfinalserie.
Vier Siege sind für den Finaleinzug nötig. Mannheim hat nun zwei davon geschafft und sich eine gute Ausgangsposition erarbeitet.
München lag zunächst vorn. Nationalspieler Yasin Ehliz traf in der 32. Minute zur Führung. Nur eine Minute später erhöhte Tobias Rieder mit seinem siebten Playofftor auf 2:0. Adler-Verteidiger Nicolas Mattinen verkürzte in der 35. Minute. Im Schlussdrittel rettete Matthias Plachta die Gäste in der 54. Minute mit dem Ausgleich in die Verlängerung.
Kurioses Tor entscheidet Verlängerung
Dort fiel die Entscheidung in der 64. Minute. Justin Schütz fälschte einen Schuss von Marc Michaelis in Richtung Bande ab. Der Puck prallte von dort zurück an den Schoner von Münchens Torhüter Antoine Bibeau und rutschte anschließend über die Linie.
Schütz zeigte sich selbst überrascht. „So ein Tor habe selbst ich noch nicht geschossen. Es ist brutal glücklich“, sagte der Stürmer bei Magentasport.
Kölner Haie gleichen Serie gegen Berlin aus
Im zweiten Halbfinale haben die Kölner Haie derweil den Ausgleich geschafft. Köln besiegte Titelverteidiger Eisbären Berlin mit 5:1 und stellte in der Serie auf 1:1.
Nach der Berliner Führung durch Yannick Veilleux in der 15. Minute drehten die Haie im zweiten Drittel auf. Patrick Russell traf zweimal. Dominik Bokk und Louis Marc Aubry legten nach. Gregor MacLeod sorgte im Schlussdrittel für den Endstand.
Das nächste Spiel dieser Serie findet am Sonntag, 12. April, in Berlin statt. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |