Löwen mit Heimpleite gegen Gummersbach – Es geht mit null Punkten zum BHC
- Löwe Jannik Kohlbacher (mit Ball) am Kreis gegen Stepan Zeman vom VfL Gummersbach.
- Foto: Kösegi/PIX-Sportfotos
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Von Andreas Martin
Handball. Die „Bergische Woche“ hat für die Rhein-Neckar Löwen alles andere als gut begonnen. Nach der unnötigen 31:32-Auftaktpleite bei der TSV Hannover Burgdorf, bei der Löwe Marius Steinhauser gegen seinen Ex-Verein als Verlierer von der Platte ging, traf es nun im Löwen-Trikot Kentin Mahé. Statt des erhofften Sieges im ersten Heimspiel der Handball-Bundesligasaison 2026/2027 musste Mahé am 2. September seinen ehemaligen Teamkollegen vom VfL Gummersbach vor den 5086 Zuschauern in der Mannheimer SAP Arena zum Sieg gratulieren. Mit 26:31 (12:14) mussten sich die Rhein-Neckar Löwen den Gästen aus dem Oberbergischen geschlagen geben. Somit tritt das Team von Löwen-Trainer Maik Machulla am Samstag (20 Uhr/Uni-Halle Wuppertal) die Fahrt zum Bergischen HC mit null Punkten auf dem Konto an!
Kohlbacher-Einsatz kann Heimniederlage nicht verhindern
Nachdem Jannik Kohlbacher den Badenern verletzungsbedingt zum HBL-Auftakt in Hannover noch gefehlt hatte, war er gegen den VfL Gummersbach wieder mit von der Partie, aber auch er konnte die Heimpleite der Gelbhemden nicht verhindern. An David Späth im Löwen-Tor lag es mit seinen elf Paraden dabei nicht, wobei VfL-Keeper Bertram Obling gar mit 14 Paraden glänzte. Auch wenn Aron Seesing alle seine sechs Torwürfe im Tor der Oberbergischen unterbringen konnte, taten sich die Gastgeber mit dem Torewerfen schwer, was sich in der ersten Halbzeit mit einer Wurfquote von nur 48 Prozent niederschlug. So gelang dem sonst so treffsicheren Haukur Thrastarson im gesamten Spiel gegen Gummersbach gerade mal ein Tor und Dani Baijens ging in Sachen Torausbeute sogar leer aus. Dabei schienen die Löwen in der ersten Hälfte in Tritt gekommen zu sein, als Kohlbacher zunächst mit dem 9:6 für einen Drei-Tore-Vorsprung sorgte und wenig später mit dem 11:9 die Führung der Hausherren aufrechterhielt. Miro Schluroff und Nikola Roganovic stellten für die Gäste aber auf 11:11. Seesing sorgte mit dem 12:11 wieder für eine Löwen-Führung, aber die letzten drei Treffer der ersten 30 Minuten blieben Gummersbach vorbehalten und die Gäste führten zur Pause mit 14:12. In Hälfte zwei war es wiederum Seesing, der die Löwen mit einem Doppelpack auf 22:23 heranbrachte, aber näher als bis auf ein Tor kamen die Gelbhemden nicht mehr heran. Auch nicht, nachdem Ellidi Vidarsson beim VfL, nach einem zu robusten Einsatz gegen Seesing und der Heranziehung der Videobilder, von den Unparteiischen mit der Roten Karte bedacht wurde und es zudem Siebenmeter für die Löwen gab. Mahé verwarf den Siebenmeter zum möglichen 24:25 und danach ließ sich der VfL Gummersbach den 31:26-Sieg nicht mehr nehmen, woran auch Tim Nothdurft mit einem Dreierpack in der Schlussphase nichts mehr änderte. va
Autor:Andreas Martin aus Mannheim |
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