Dem Einzug in die CHL-Play-offs folgte der Auswärtssieg in Nürnberg – 2:1-Heimsieg gegen Straubing
- Mannheims Dan Renouf (rechts) schnappt sich Straubings Adrian Klein zum Faustkampf und schießt später das Siegtor zum 2:1.
- Foto: Ruffler/PIX-Sportfotos
- hochgeladen von Andreas Martin
Von Andreas Martin
Eishockey. In ihrem letzten Hauptrundenheimspiel in der Champions Hockey League (CHL) haben die Adler Mannheim am 7. Oktober das Ticket für die Play-offs in der europäischen Königsklasse vorzeitig gebucht. Gegen den polnischen Meister GKS Tychy tat sich der deutsche Vizemeister vor den 4073 Zuschauern in der Mannheimer SAP Arena beim 5:4 (2:1, 1:2, 1:1, 0:0, 1:0)-Sieg nach Penaltyschießen aber sichtlich schwer. Mit jetzt elf Punkten sind die Adler Mannheim in der Hauptrundentabelle der CHL auch im letzten CHL-Hauptrundenspiel am 13. Oktober (17.30 Uhr) beim finnischen Club KooKoo Kouvola nicht mehr aus den Top 16 zu verdrängen und stehen im CHL-Achtelfinale.
Kapitän Michaelis gegen Tychy wieder mit an Bord
Im CHL-Spiel gegen Tychy kehrten bei den Adlern Kapitän Marc Michaelis und Verteidiger Lukas Kälble aufs Eis zurück. Auf den noch verletzten Kris Bennett und den angeschlagenen Justin Schütz musste der von seiner Scouting-Reise aus Nordamerika zurückgekehrte Adler-Headcoach Dallas Eakins allerdings verzichten. Brooks Macek erzielte mit seinem Powerplaytor zum 1:0 (7.) sein erstes Tor für die Adler. Als Tom Kühnhackl kurz danach auf 2:0 (8.) erhöhte, schien das Spiel ganz im Sinne der Hausherren zu verlaufen. Bartlomiej Jeziorski verkürzte für Tychy aber auf 2:1 (14.). Im zweiten Abschnitt erzielte mit Leevi Viitala einer der Finnen in Diensten von Tychy dann sogar das 2:2 (23.). Luke Esposito antwortete mit einem Powerplaytor zum 3:2 (26.), aber ebenfalls in Überzahl stellte Alan Lyszczarczyk das 3:3 (29.) für die Gäste her. Als Nicolas Mattinen im dritten Drittel das 4:3 (53.) erzielte, schlug der polnische Meister durch Mateusz Bryk zum 4:4 (55.) zurück. So stand es auch nach 60 Spielminuten und beide Teams hatten einen Punkt sicher. In der Verlängerung blieb der entscheidende Treffer aus und so musste das Penaltyschießen über den Sieg und die Vergabe des zweiten Punktes entscheiden. Nachdem Lyszczarczyk für Tychy traf und Esposito ausglich, war es schließlich Mattinen, der für die Adler den entscheidenden Penalty zum 5:4-Sieg versenkte.
Sieg beim Tabellenführer Nürnberg
Am Freitagabend gelang den Adlern beim bisherigen Tabellenführer Nürnberg Ice Tigers mit 5:2 (0:0, 3:0, 2:2) der erste Auswärtssieg der DEL-Saison 2026/2027. Nach einem torlosen ersten Drittel vor den 6026 Zuschauern in Nürnberg, lief es für die Mannheimer im zweiten Abschnitt richtig gut, als Alexander Ehl (28.), Nicolas Mattinen (37.) und Kristian Reichel (40.) eine 3:0-Führung herausschossen. Im Schlussdrittel kamen die Gastgeber noch einmal heran, als jeweils in Überzahl Thomas Heigl (44.) und Austin Magera (53.) trafen und auf 2:3 verkürzten. Ebenfalls im Powerplay erhöhte Mattinen für die Adler auf 4:2 (58.) und Leon Gawanke packte noch einen Treffer zum 5:2 (59.) ins leere Nürnberger Tor darauf.
Heimsieg gegen Straubing bringt Platz zwei
Am Sonntag hatten die Adler die Straubing Tigers vor 11.041 Zuschauern in der SAP Arena zu Gast und gewannen mit 2:1 (1:1, 0:0, 1:0). Im ersten Drittel brachte Marcel Brandt die Niederbayern früh mit 1:0 (2.) in Führung. Zach Solow erzielte in Überzahl das 1:1 (7.). Im Schlussdrittel war es Adler-Verteidiger Dan Renouf, der das 2:1 (52.) markierte und damit den Sieg und Tabellenplatz zwei sicherstellte. Nach dem CHL-Spiel im finnischen Kouvola am Dienstag (17.30 Uhr) stehen den Adlern in der DEL am 16. Oktober (19.30 Uhr) die Partie in Augsburg und am 18. Oktober (16.30 Uhr) in der SAP Arena das Landesduell gegen Schwenningen bevor. va
Autor:Andreas Martin aus Mannheim |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.