DEL-Finale: Adler Mannheim nach 3:7 gegen Berlin unter Druck
- Gehen mit einer 1:0-Serienführung ins zweite Spiel: die Eisbären Berlin.
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Mannheim. Die Adler Mannheim stehen im DEL-Finale früh unter Druck. Nach der deutlichen 3:7-Niederlage gegen die Eisbären Berlin zum Auftakt braucht das Team im zweiten Spiel eine schnelle Reaktion.
Trainer Serge Aubin von den Berlinern wollte den klaren Erfolg allerdings nicht überbewerten. „Es war ein wichtiger Auswärtserfolg, aber es war nur ein Spiel. Wir müssen weitermachen“, sagte er bei MagentaSport. Auch Berlins Manuel Wiederer warnte vor zu viel Interpretation. „Mannheim ist gut genug und erfahren genug. Da ist es egal, ob du 2:1 oder 15:0 gewinnst.“
Für die Berliner war es der erste Schritt zur Titelverteidigung. In der Best of Seven Serie fehlen noch drei Siege. Die nächste Chance bietet sich im zweiten Finalspiel am Sonntag, 26. April, um 16.30 Uhr in Berlin.
Adler setzen auf das Schlussdrittel
Aus Mannheimer Sicht macht vor allem das letzte Drittel Hoffnung. Dieses gewann das Team mit 3:2. Kapitän Marc Michaelis sieht darin ein wichtiges Signal. „Das sollte uns genug Selbstbewusstsein geben“, sagte er.
Trainer und Sportmanager Dallas Eakins sprach nach der Niederlage von einem schwierigen Abend. „Es war nicht unser Abend.“ Gleichzeitig könnten Ausfälle auch Chancen für andere Spieler eröffnen.
Verletzungssorgen auf beiden Seiten
Die Adler müssen möglicherweise auf Justin Schütz und Leon Gawanke verzichten. Verteidiger Gawanke musste im letzten Drittel nach einem harten Check von Eisbären Kapitän Kai Wissmann angeschlagen vom Eis.
Wissmann erhielt dafür eine Spieldauer Disziplinarstrafe und könnte für das zweite Finalspiel gesperrt werden. Beide Teams müssen daher kurzfristig auf personelle Veränderungen reagieren. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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