Adler Mannheim starten mit CHL-Heimspielen gegen schwedische Topclubs - Vorfreude auf neue Saison
- v.l.n.r. : Adler-Kapitän Marc Michaelis, Adler-Cheftrainer Dallas Eakins, Adler- Geschäftsführer Matthias Binder und Adler-Pressesprecher Adrian Parejo auf der Saisoneröffnungspressekonferenz.
- Foto: Ruffler/PIX-Sportfotos
- hochgeladen von Andreas Martin
Von Andreas Martin
Eishockey. Für die Adler Mannheim steht am Freitag, dem 4. September (19.30 Uhr), in der SAP Arena der Saisonauftakt ins Haus. Zwar dauert es für den deutschen Vizemeister noch bis zum 18. September (19.30 Uhr), bis die Deutsche Eishockey Liga (DEL) mit dem Auswärtsspiel in München wieder losgeht, aber am 4. September startet für die Adler bereits die Champions Hockey League (CHL). Dann tritt mit den Växjö Lakers um 19.30 Uhr ein Team aus der Svenska Hockeyligan, der höchsten schwedischen Eishockeyliga, zum Auftakt in die europäische Königsklasse in der Mannheimer SAP Arena an. Die Adler erwartet zum CHL-Auftakt sogar ein schwedisches Heimspieldoppelpack, denn am Sonntag, dem 6. September, gibt um 17 Uhr kein Geringerer als der schwedische Meister Skellefteå AIK seine Visitenkarte in der SAP Arena ab. Nach den Heimpartien gegen die beiden schwedischen Clubs stehen in der CHL für die Blau-Weiß-Roten noch vor dem DEL-Start zwei Auswärtsspiele an. So führt der Weg das Team von Adler-Sportmanager und -Cheftrainer Dallas Eakins am 11. September (20.15 Uhr) zunächst zum französischen Meister Bordeaux Boxers. Am 13. September (14 Uhr) schließt sich das Spiel beim Schweizer Titelträger HC Fribourg-Gottéron an, dessen Arena im Mai bei der IIHF Eishockeyweltmeisterschaft 2026 in der Schweiz einer der beiden Spielorte war. Update: „Wir wissen, dass wir jetzt auf zwei absolute Topclubs treffen. Dass wir jetzt zwei Heimspiele in der SAP Arena haben, macht die Vorfreude umso größer“, blickte Adler-Kapitän Marc Michaelis am Dienstag auf der Saisoneröffnungs-Pressekonferenz des DEL-Clubs dem anstehenden CHL-Auftakt gegen die beiden schwedischen Eishockeyschwergewichte entgegen. Für beide Spiele sind dabei noch Karten erhältlich. „In den letzten zwei Spielzeiten ist hier etwas gewachsen“, ist für Adler-Geschäftsführer Matthias Binder ein sichtbarer Ausdruck dessen, das man schon über 8000 Dauerkarten für die DEL-Saison 2026/2027 absetzen konnte. Was hinter dem Gewachsenen steckt, verdeutlichte Adler-Coach Dallas Eakins: „Die Spieler spielen nicht miteinander, sondern füreinander“. Auch der besondere Zusammenhalt zwischen Club und Fans wird am 20. September im ersten Heimspiel der DEL-Saison 2026/2027 gegen die Eisbären Berlin besonderen Ausdruck finden, wenn erstmals die neue Adlerhymne erklingen soll. „Wir spielen mit der CHL, DEL und dem Spengler Cup in drei Wettbewerben und darauf freuen wir uns sehr“, weiß Adler-Geschäftsführer Matthias Binder, dass den Blau-Weiß-Roten eine ausgesprochen fordernde Eishockeysaison ins Haus steht. Das Adler-Torhüter Jake Hildebrand nun den deutschen Pass hat und somit keine Ausländerlizenz belegt, kommt den Adlern da durchaus gelegen.
Niederlage bei der Generalprobe in Zürich
Die Generalprobe für den CHL-Start haben die Adler allerdings verloren. In der Arena in Zürich, die kürzlich Hauptspielort der Eishockey-WM 2026 in der Schweiz war, mussten sich die Adler am Samstag den gastgebenden ZSC Lions letztlich mit 1:5 (0:1, 1:3, 0:1) klar geschlagen geben. Die ZSC Lions hatten an diesem Tag zur Saisoneröffnung geladen und 7077 Eishockeyfans waren diesem Ruf gefolgt. Die ZSC-Fans durften dabei das frühe 1:0 (3.) bejubeln, als Yannick Weber Adler-Torhüter Jake Hildebrand überwand. Das zweite Drittel sollte aus Sicht der Kurpfälzer auch nicht gut beginnen. So erhöhte Malte Strömwall zunächst für die Lions auf 2:0 (25.) und kaum mehr als eine Minute später ließ Willy Riedi das 3:0 (26.) folgen. Auf diesen Treffer hatte allerdings Adler-Stürmer Matthias Plachta eine rasche Antwort parat, als er ein Zuspiel von Luke Esposito nutzte, um auf 3:1 (26.) zu verkürzen. Sven Andrighetto stellte den alten Abstand mit dem 4:1 (29.) aber wieder her. In der 32. Minute kam dann Maximilian Franzreb für Jake Hildebrand ins Adler-Tor. Nachdem Mikko Lehtonen Brooks Macek regelwidrig eine Torchance verwehrt hatte, gab es einen Penalty für die Adler. Macek scheiterte mit dem Penalty-Strafschuss allerdings an ZSC-Torwart Simon Hrubec (38.). In einem von Strafzeiten geprägten Schlussdrittel erhöhte Jesper Frödén in Überzahl für die Schweizer noch auf 5:1 (49.). va
Autor:Andreas Martin aus Mannheim |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.