Adler Mannheim mit Sieg und Niederlage in den Testspielen gegen Graz - Dem 4:1 folgt ein 3:4
- Luke Esposito scheitert im zweiten Testspiel an Graz99ers Torhüter Nicolas Wieser.
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Von Andreas Martin
Eishockey. Im Trainingslager im österreichischen Kitzbühel haben die Adler Mannheim am Donnerstagabend ihr erstes Vorbereitungsspiel gewonnen.
Im Duell der beiden Teilnehmer an der Champions Hockey League (CHL) siegte der deutsche Vizemeister trotz zwischenzeitlichen Rückstandes gegen den österreichischen Staatsmeister Graz 99ers aus der internationalen ICE Hockey League nach 60 Spielminuten mit 4:1 (0:0, 0:1, 4:0).
Sowohl für den DEL-Club aus Mannheim als auch für die Grazer war es das erste Testspiel im Hinblick auf die bevorstehende Eishockeysaison 2026/2027. Um sich darauf noch besser vorzubereiten, hatten sich Adler-Cheftrainer Dallas Eakins und 99ers-Headcoach Dan Lacroix darauf verständigt, unabhängig vom Resultat nach den 60 Spielminuten auch noch eine Verlängerung und ein Penaltyschießen an dieses Spiel anzuhängen.
Hierbei zeigte Justin Schütz, dass er seine in den vergangenen DEL-Play-offs erlittene Verletzung gut überstanden hat, denn die Overtime dauerte gerade einmal 42 Sekunden, ehe Schütz für die Adler traf. Das Penaltyschießen gab es dennoch obendrauf. Während Torhüter Jake Hildebrand, der beim Spiel in Kitzbühel sein Debüt im Adler-Trikot gab, alle Versuche der Grazer entschärfte, war es im Shootout wiederum Schütz, der als einziger traf. Somit ging am Donnerstagabend auch in dieser Disziplin der Sieg an die Adler. Bereits in der regulären Spielzeit hatte Schütz das 1:1 (42.) für die Blau-Weiß-Roten erzielt, denn trotz guter Chancen auf Kurpfälzer Seite hatte Lenz Moosburger die Steirer im zweiten Drittel mit 1:0 (30.) in Führung gebracht. Kris Bennett ließ die Adler kurz nach dem 1:1 mit dem 2:1 (46.) die Führung bejubeln, die Neuzugang Jérémie Poirier auf 3:1 (56.) erhöhte. Anthony Greco legte noch das 4:1 (60.) nach.
Nächste Härtetests in der Schweiz
Am Sonntag trafen die Adler Mannheim und die Graz 99ers im Sportpark Kitzbühel noch ein zweites Mal aufeinander und diesmal mussten sich die Blau-Weiß-Roten dem Meister Österreichs knapp mit 3:4 (0:3, 2:1, 1:0) geschlagen geben. Das erste Drittel im zweiten Vergleich gehörte den 99ers und Josh Currie überwand Adler-Torhüter Maximilian Franzreb schon früh zum 1:0 (1.). Jakob Lippitsch erhöhte im eigenen Nachschuss für die Steirer auf 2:0 (5.). Erneut Currie ließ im ersten Abschnitt noch das 3:0 (12.) folgen. In Drittel zwei brachte Jérémie Poirier die Adler auf 1:3 (32.) heran. In Überzahl stellte Tim Harnisch allerdings den drei Tore Vorsprung der Grazer mit dem 4:1 (37.) wieder her. Anthony Greco verkürzte aber auf 4:2 (40.). Als Franzreb im Schlussdrittel sein Tor bereits zugunsten eines sechsten Feldspielers verlassen hatte, traf Luke Esposito noch zum 4:3 (60.).
Erneut hatten sich beide Teams unabhängig vom Resultat nach 60 Spielminuten auf eine Verlängerung verständigt, die allerdings nicht nach dem ersten Treffer beendet wurde. So traf Harnisch zunächst für Graz (63.), aber Tom Kühnhackl (64.) und Schütz (65.) ließen hier die Adler zweimal jubeln. Im ebenfalls erneut ausgemachten Penaltyschießen war es schließlich Esposito, der als einziger Schütze traf. Im Rahmen des Herisau Classic in der Schweiz treffen die Adler in den nächsten Vorbereitungsspielen am 20. August (19.30 Uhr) auf den HC Davos und am 21. August (19.30 Uhr) auf den tschechischen Vertreter Rytiri Kladno. Am 29. August (16 Uhr) treten die Adler zudem zum Testspiel bei den ZSC Lions in Zürich an. va
Autor:Andreas Martin aus Mannheim |
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