1:6-Pleite der Adler Mannheim: Halbfinale in DEL vertagt
- Ingolstadt-Coach Mark French erlebt ein 7:2 gegen München - der Sport wurde aber zur Nebensache. (Archivbild)
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Mannheim. Der vorzeitige Einzug ins Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga ist für die Adler Mannheim zunächst ausgeblieben. Das Team von Trainer Dallas Eakins verlor das vierte Playoff-Viertelfinale bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven deutlich mit 1:6. Damit steht es in der Best-of-Seven-Serie nur noch 3:1 für Mannheim. Für den Einzug in die nächste Runde sind vier Siege nötig.
Bremerhaven verkürzt die Serie
Bremerhaven bestimmte weite Teile der Partie. Nach dem ersten Drittel lagen die Gastgeber 1:0 vorne. Im zweiten Abschnitt bauten die Pinguins ihre Führung weiter aus und gingen mit einem klaren Vorsprung ins Schlussdrittel. Mannheim kam insgesamt nur zu einem Treffer. Trotz der deutlichen Niederlage haben die Adler weiterhin die besseren Karten. Ein weiterer Sieg reicht, um das Halbfinale der DEL zu erreichen.
Berlin und Ingolstadt ebenfalls im Einsatz
Titelverteidiger Eisbären Berlin gewann gegen die Straubing Tigers mit 2:1 und führt in der Serie ebenfalls mit 3:1. Ty Ronning erzielte dabei bereits seinen vierten Treffer in den laufenden Playoffs.
Im Duell zwischen dem ERC Ingolstadt und dem EHC Red Bull München gewann Ingolstadt mit 7:2. Die Partie wurde jedoch von einer Szene kurz vor Schluss überschattet. Ingolstadts Verteidiger Edwin Tropmann wurde durch einen Ellbogenschlag zu Boden gebracht und musste auf einer Trage vom Eis gebracht werden. Nach der Unterbrechung lief die Uhr ohne weitere Aktionen herunter. In dieser Serie steht es nun 2:2. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |