Reicht das Geld für den Rettungsdienst? DRK schlägt Alarm
- (Von links) Notfallsanitäter Peter Huber, Rettungssanitäterin Ann-Cathrin Bast, Rettungssanitäter Max Hanssen, Notfallsanitäter Daniel Albrecht und Notfallsanitäter Christof Bergdolt vor der DRK-Rettungswache in der Lagerstraße 5 Mannheim.
- Foto: DRK-KV Mannheim e.V.
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Mannheim/Baden-Württemberg. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) schlägt Alarm: Nach einer eigenen Modellrechnung hätte dem Rettungsdienst in Baden-Württemberg in den Jahren 2023 bis 2025 jeweils schon Mitte November das Geld gefehlt, wenn die heute geltende Deckelung der Vergütung damals bereits gegolten hätte.
Nach Angaben des DRK wären dadurch jährlich mehr als 50 Millionen Euro nicht finanziert gewesen. Grund sei das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz, das die Erstattung steigender Personal- und Sachkosten begrenzt.
Mit Blick auf die Beratungen des Bundestags über die Reform der Notfallversorgung fordert das DRK deshalb Nachbesserungen. Vorhaltekosten und steigende Tariflöhne müssten vollständig berücksichtigt werden, damit die Finanzierung des Rettungsdienstes langfristig gesichert bleibe.
Das DRK betont zugleich, dass die Versorgung der Bevölkerung nicht eingeschränkt werden solle. Die Berechnung diene dazu, auf die aus Sicht der Hilfsorganisation bestehende Finanzierungslücke aufmerksam zu machen.
Autor:Charlotte Basaric-Steinhübl aus Ludwigshafen |
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